588. Dresdner Striezelmarkt übertrifft Erwartungen

Striezelmarkt
Ging am 24. Dezember 14 Uhrerfolgreich zu Ende: 588. Dresdner Striezelmarkt Foto: Pönisch

Nach 31 Striezelmarkttagen steht fest: AAuch wenn keine Rekorde gebrochen wurden, zeigten sich Händler und Akteure des 588. Striezelmarktes sehr zufrieden. „Die Besucher- und Umsatzerwartungen wurden übertroffen und unsere vorsichtigen Hoffnungen erfüllt“, bilanzierte Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung.

Unter den Striezelmarktbesuchern waren dieses Jahr sehr viele internationale Gäste, vor allem aus Tschechien und Polen. Namhafte Fernsehsender aus ganz Europa berichteten vom Markt. Wie viele Touristen in der Adventszeit in Dresden waren, das wird die Hotellerie erst im kommenden Jahr wissen. Wegen des sehr kurzfristigen Buchungsverhaltens sind Prognosen nur schwer zu treffen. Nach erster Einschätzung der Dresden Marketing GmbH lief das Adventsgeschäft in Dresden Elbland aber verhältnismäßig gut.


Souvenir vom Striezelmarkt: Glühweintasse

Glühwein und Bratwurst gehen immer. Diese Marktweisheit erwies sich auch dieses Jahr als richtig. In der zentralen Tassenspülung an der Kreuzkirche wurden rund 610.000 Striezelmarkt-Tassen gereinigt. Das heißt, es wurden mehr als 120.000 Liter Glühwein getrunken. Das sind zwar gut 20 Prozent weniger als 2019, aber das war nicht zuletzt wegen allgemeinen der Preissteigerungen erwartbar. . Dafür sorgten die Souvenirjäger für Spitzenwerte: Rund 56.000 Pfandtassen nahmen die Besucher als Andenken mit nach Hause. Auch von den auf 588 Stück limitierten Tassen aus der Sonderedition sind nur noch wenige vorrätig. Verkauft werden sie wenige exklusiv bei der Dresden Information.
Beliebt waren auch wieder die Striezeltaler, von denen in diesem Jahr rund 42.000 verkauft wurden.


Striezelwache brachte sechs Kinder zurück

Die Striezelwache des Ordnungsamtes, die mobile Wache der Polizei, Marktleitung und Rettungsdienst sorgten gemeinsam für ein sicheres Striezelmarkterlebnis. Sechs Kinder fanden ebenso erfolgreich zu ihren Eltern zurück wie ein freilaufender Hund zu seiner Halterin. . 76 Fundsachen wurden abgegeben und verwahrt, darunter ein Kinderbuggy, zwei Eheringe und eine Enzyklopädie. Außerdem registrierte die Polizei 24 Straftaten. Davon waren 23 Diebstähle von Geldbörsen, Taschen oder Rucksäcken und einmal wurde mit einem gefälschten 20-Euro-Schein an einem Stand bezahlt. Neun betrunkene Gäste wurden wegen Belästigung anderer vom und einmal gab es Ärger wegen der unerlaubten Nutzung einer Drohne.
Die ehrenamtlichen Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes leisteten 92 Mal Erste Hilfe. Vor allem Stürze durch Glätte sowie Schwindel- und Ohnmachtsanfälle wurden behandelt.

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