Zwei Sonderausstellungen im Kunsthaus

Ein futuristisches Stadtmodell – Dresdner Schüler bearbeiteten Umwelteindrücke kreativ. Foto: Una Giesecke

Noch bis zum Sonntag, dem 10. April zeigt das Kunsthaus in der Rähnitzgasse zwei Sonderausstellungen parallel. Den Dresden-Bezug stellt dabei die Ausstellung „Mittendrin“ her. Mehrere Schülergruppen, darunter aus den Gymnasien Dreikönigschule, Bürgerwiese und „Marie Curie“ sowie aus der Montessorischule Huckepack, der 36., 46. und 138. Oberschule, zogen hinaus auf Brachen in und um die Stadt. In einem „mobilen Landschaftsatelier“ schufen sie temporäre Kunstobjekte aus Fundstücken, drehten Filme und debattierten über Klimawandel, Landschaftsveränderungen und Ressourcenbegrenztheit.

Japan nah gebracht

Die viel weiter entfernten Umweltprobleme Japans holt die Ausstellung „Sharing as Caring“ ins Bewusstsein. Fünf Jahre nach dem Erdbeben, das einen Tsunami und eine Kernschmelze im Kraftwerk Fukushima nach sich zog, sind die Spuren der Zerstörung noch längst nicht beseitigt. „Wie gehen wir mit den tiefgreifenden Folgen um, die Ansprüche einer wachstumsorientierten Wertegesellschaft verursacht haben?“, fragt Kuratorin Miya Yoshida.
Di.–Do., 14–19 Uhr, Fr.–So., 11–19 Uhr, Fr. Eintritt frei, http://kunsthausdresden.de

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