In Dresden leben geschätzt 45 Biber

Der Elbbiber am Johannstädter Fährgarten ist wieder da, hat Bibermanager Harald Wolf festgestellt. Foto: Ove Landgraf

Abgenagte Baumstümpfe unterhalb des Johannstädter Fährgartens an der Elbe sind für ihn ein klares Zeichen: Biber-Manager Harald Wolf bestätigt, dass die einst bedrohten Nagetiere nicht nur seit den Neunzigern zurückgekehrt sind, sondern heute sogar mitten in Dresden leben. Bis zu 13 Reviere mit geschätzt 45 Tieren vermutet der Mann vom Umweltamt.

„Viele Reviere sind nicht mehr frei, nur noch an der Lockwitz oder im Zschonergrund.“ Am Johannstädter Fährgarten hat sich der Biber ein Astdepot angelegt aus gefällten Weiden. „Da mussten wir eingreifen“, begründet Wolf den Maschendraht an einigen Stämmen zum Baumschutz.

Am Blasewitz-Grunaer Landgraben musste sogar der Biber-Damm abgetragen, so der Experte weiter, „wegen der Hochwassergefahr für den Supermarkt“. In dem Damm lebten laut Wolf keine Tiere mehr. „Und in Schönfeld haben wir den Biberbau nur verkleinert.“ Dort war eine Anlage der Stadtentwässerung vom Wasserstau bedroht.

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