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Für Marina Garden drohen Dresden Millionen Gerichtskosten

Das geplante Elbviertel: 1 Freizeit-Grünfläche; 2 Räume für Kreativwirtschaft; 3 Wohnhäuser; 4 Schornstein, war als Industriedenkmal geplant, ist aber bereits abgerissen; 5 Villa Grumbt; 6 Malteser Hilfsdienst. Visualisierung: Barcode Architecture/Lola Landscape Architects/LHD

Regine Töberich fordert im Streit um ihr verhindertes Bauvorhaben am Neustädter Hafen nun 16,6 Millionen Euro. Dies ist ihr Angebot, nachdem die Investorin in erster Instanz am Oberlandesgericht gescheitert war. Die Juristen sahen die Stadt zwar in der Schuld, zu spät gehandelt zu haben, rieten aber beiden Seiten zu einem Vergleich.

Anfangs hatte Töberich noch 24 Millionen Euro haben wollen, jetzt beziffert sie das Grundstück auf 5,6 Millionen Euro, was sie als quasi wertlos bezeichnet. Denn der neue Bebauungsplan verhindere dort Baurecht. Außerdem verlangt sie Schadenersatz in Höhe von elf Millionen Euro plus Zinsen. „Diese Summe soll der Stadt weh tun“, gab sie am donnerstag in der Morgenpost bekannt und bezeichnete die Höhe des angepeilten Betrags als gerecht. „Damit ist die Stadt einen Haufen Ärger los.“

Bis zur seiner Sitzung am 7. September kann der Rat dem zustimmen, sonst entscheiden die Richter.

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