Dresdens Internet soll schneller werden

Illustration eines Leerrohrbündels mit Glasfaserkabeln. (Foto: Uli Deck/Archiv)

Dresden. Noch immer müssen viele Dresdner geduldig zusehen, wie sich die Internetseiten langsam auf dem Monitor vor ihnen aufbauen. Vor allem in den eingemeindeten Ortschaften der Landeshauptstadt ist schnelles Internet ein Fremdwort. Das soll sich jetzt ändern. Der Bund hat 9,2 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Dresden bewilligt, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Mehr private Haushalte, Unternehmen und Gewerbegebiete sollen in Zukunft mit über 30 Megabit pro Sekunde surfen können oder überhaupt erst einmal einen Internetanschluss erhalten. Ein großer Teil dieser Adressen liege an den Stadträndern, so das Rathaus. Deren Erschließung trage insgesamt zur Verbesserung des stadtweiten Netzes bei.

Mindestens weitere rund 7,36 Millionen Euro wolle die Stadt jetzt als Koförderung beim Freistaat beantragen. Der zweite Dresdner Fördermittelantrag für den Netzausbau von 125 unterversorgten kommunalen Schulen wird derzeit noch vom Bund geprüft. (SZ/sr)

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