Deutsche Präventionstage in Dresden

Michael Kretschmer ist Schirmherr des 23. Deutschen Präventionstages. (Foto: Pawel Sosnowski)
Michael Kretschmer ist Schirmherr des 23. Deutschen Präventionstages. (Foto: Pawel Sosnowski)

110 Vorträge, 44 Projektspots, rund 150 Infostände und über 3000 erwartete Gäste – das sind die Eckdaten des 23. Deutschen Präventionstages am 11. und 12. Juni im Internationalen Congress Center Dresden. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Der CDU-Politiker Michael Kretschmer hat kurz nach seiner Ernennung zum Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen zugesagt, Schirmherr des weltweit größten Präventions-Kongresses zu sein: „Gute Präventionsarbeit ist ein wichtiger Beitrag für eine starke Demokratie und einen sicheren Staat, in dem wir anständig und respektvoll miteinander umgehen.“

„Wir sind glücklich, dass wir Michael Kretschmer als Schirmherrn für den diesjährigen Deutschen Präventionstag gewinnen konnten“, sagt Erich Marks, Geschäftsführer des Deutschen Präventionstages (DPT). „Neben Ministerpräsident Kretschmer freuen wir uns aus der Politik noch auf den Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert.“ Die Eröffnung des 23. DPT ist in diesem Jahr in drei Bereiche unterteilt: Politik, Wissenschaft und Praxis. Der Forschungsteil besteht aus der Präventionsrede der Leibniz-Preisträgerin Professorin Dr. Ute Frevert. Im Praxis-Panel diskutieren Expertinnen und Experten das weitere Vorgehen der Präventionsarbeit in Deutschland. Der Kabarettist Fatih Çevikkollu lockert die Auftaktveranstaltung durch Szenen aus seinem aktuellen Programm Fatih-Morgana auf. Moderiert wird die Eröffnung von der MDR-Journalistin Astrid Pawassar.

„Gute Bildung unterstützt gute Prävention. Wir stärken in Sachsen die politische Bildung an Schulen und darüber hinaus. Wir werden einen Dialog zur frühkindlichen Bildung starten und an jeder staatlichen Oberschule einen Schulsozialarbeiter einsetzen“, sagt Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. „Eine wehrhafte Demokratie braucht die gute Zusammenarbeit von Polizei und Justiz. Und wir haben ein großes Interesse an wirkungsvoller Prävention, um allen Arten von Extremismus vorzubeugen. Um neue Wege zu finden und bewährte auszubauen, ist der 23. Deutsche Präventionstag in Dresden eine ideale Plattform.“ Die angemeldeten Vorträge kommen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Es sind sowohl klassische Themen wie Gewaltprävention, Opferschutz und Integration, aber auch Zivilcourage, sexuelle Gewalt und Risikomanagement vertreten. Alle Themen und Vorträge können sich Interessierte wie in jedem Jahr im DPT-Programm-Faltplan ansehen, der seit heute auf der Website des DPT zum Download bereit steht.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Auf dem 23. DPT halten rund 300 Referentinnen und Referenten Vorträge und Projektspots. Ein Projektspot ist ein praxisorientierter Kurzvortrag mit anschließender kurzer Diskussion. In der kongressbegleitenden Ausstellung stellen mehr als 150 Veranstalter ihre Projekte und Initiativen vor. Der Kongress wendet sich an Verantwortungsträger der Prävention, Politiker und Wissenschaftler. Er bietet darüber hinaus einen fachlichen Austausch für Praktiker wie Initiativen und Vereine. 2018 liegt der Themenschwerpunkt bei der Kriminal- und Gewaltprävention sowie der Extremismusprävention.

Ständige Veranstaltungspartner des Deutschen Präventionstages sind die Organisationen WEISSER RING, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), Deutsches Forum Kriminalprävention (DFK) und der DBH – Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördern den Deutschen Präventionstag.

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