Dresdner Netzwerk für Demokratie

Der Verein „Dresden für Alle“ präsentierte sich zu den Filmnächten vor der Live-Malerei mit Rettungsringen von Jens Besser. Foto: Una Giesecke
Der Verein „Dresden für Alle“ präsentierte sich zu den Filmnächten vor der Live-Malerei mit Rettungsringen von Jens Besser. Foto: Una Giesecke

Eden liebt Fußball. Die Elfjährige aus Eritrea lebt seit einem Jahr in Dresden und spielt im internationalen Mädchenfußballteam der Initiative „Laubegast ist bunt“. In ihrer Heimat wäre ihre Kickerkarriere jetzt schon beendet. „Allerhöchstens bis zwölf ist es Mädchen erlaubt, mit 14 heiraten sie“, erzählt Eden. Ihre Freundin in der Mannschaft kommt aus Afghanistan. „Bei uns dürfen wir schon ab sieben nicht mehr Fußball spielen.“
Tobias trainiert die 10- bis 14-Jährigen, die weniger rumbolzen würden als Jungs. „Wenn eine hinfällt, helfen die Mädchen einander.“ Für 2019 plant er nach Leipziger Vorbild ein Frauen- und Mädchenturnier in der Ballsporthalle.
Es ist eines von über 100 Projekten im gemeinnützigen Dachverein „Dresden für Alle“, der sich im Vorprogramm des Films „Transit“ am Dienstag zu den Filmnächten präsentierte.

Hannes von der Mission Lifeline sprach am Dresdner 'Elbufer vor dem Filmpublikum von "Transit" über sein Ehrenamt als Seenotretter. Foto: Una Giesecke
Hannes von der Mission Lifeline sprach am Dresdner Elbufer vor dem Filmpublikum von „Transit“ über sein Ehrenamt als Seenotretter. Foto: Una Giesecke

Viel Applaus erntete auch Hannes von der Mission Lifeline. „Die ersten Seenotretter 2015 wurden noch als Helden gefeiert. Jetzt tobt eine absurde Debatte, ob man Menschenleben überhaupt retten darf. Den Schleppern aber ist es egal, ob es uns gibt.“

Infos und Mitmachen: Tel. 0351 32015664, Dresden für alle, Spenden gegen Spendenbescheinigung: Dresden für Alle e.V., IBAN: DE 8785 0503 0002 2109 3257

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