Ein einziges riesiges Natur-Freibad

Sich in der Sonne zu aalen, ist im Lausitzer Seenland vielerorts möglich, wie hier am Partwitzer See. Foto: Gernot Menzel
Sich in der Sonne zu aalen, ist im Lausitzer Seenland vielerorts möglich, wie hier am Partwitzer See. Foto: Gernot Menzel

Wo einst Bergbaugruben klafften, die der Volksmund Mondlandschaften nannte, ist heute das Lausitzer Seenland im Entstehen. Zwar finden Urlauber und Ausflügler dort keine Freibäder im herkömmlichen
Sinne vor. Aber einige Seen laden schon mit zum Teil naturbelassenen Stränden zum Schwimmen und Verweilen ein. In den nächsten Jahren werden je nach Sanierungsfortschritt weitere Badestellen hinzukommen. Es geht belebt oder auch ruhig zu, Gäste können sich in der Sonne aalen oder in den Schatten zurückziehen und wassersportliche Angebote nutzen.

Schon längst bietet der Senftenberger See sehr gute Möglichkeiten zum (Sonnen-)Baden an mehreren Ufergebieten. Der Großkoschener Seestrand wurde 2018 wiederholt mit der „Blauen Flagge“ für seine gute Wasserqualität und Sauberkeit am Strand ausgezeichnet. Am benachbarten Geierswalder See lässt es sich ebenfalls gut planschen. Der Badestrand befindet sich zwischen den schwimmenden Häusern und dem Schiffsanleger am Südostufer. Ein Geheimtipp ist der sanierungsbedingt derzeit herrlich blau schimmernde Partwitzer See. Den Badestrand findet man unterhalb des Reiterhofes in Klein Partwitz. Der Dreiweiberner
See lockt mit zwei Stränden mit Bademöglichkeiten – in Weißkollm und direkt in Lohsa, unterhalb der Pyramide. Am nahen Silbersee kann am Friedersdorfer Ufer gebadet werden. Der Bärwalder See im
Süden des Seenlandes mit 13 Quadratkilometern Wasserfläche ist Sachsens größtes Gewässer. Er kommt mit drei insgesamt vier Kilometer langen Stränden daher–in Boxberg, Uhyst/ Spree und Klitten. Neu in
die Riege der nachgenutzten ehemaligen Tagebaue eingereiht hat sich der Scheibesee bei Hoyerswerda. Dort ist das Baden bis Mitte Oktober erlaubt. Auf dem See-Rundweg kann geskatet und geradelt werden,
Imbiss- oder Getränkeversorgung gibt es (noch) nicht. Am Ufersaum des Grünewalder Lauchs am Ortsrand von Grünewalde im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft bestehen längst Badestellen.
Auch in der Talsperre Spremberg darf man baden.

Freunde der Freikörperkultur kommen im Seenland an ausgewiesenen Abschnitten auf ihre Kosten: in Buchwalde, Großkoschen sowie an der Südsee am Senftenberger See; am Uhyster Strand und am Strandabschnitt in Boxberg am Bärwalder See; auf der Bagenzer Seite der Talsperre Spremberg und am Grünewalder Lauch. Gekennzeichnete Hundestrände gibt es am Senftenberger See, Grünewalder Lauch, an der Talsperre Spremberg, am Dreiweiberner See, Silbersee und Bärwalder See. (DAWO)

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