Zwei Blitzer werden an den Stadtrand verlegt – Verwaltung will mehr Sicherheit

Symbolfoto: pixabay

Zwei Blitzer erhalten einen neuen Standort. Die Stadtverwaltung versetzt die Geräte derzeit vom Georgplatz und dem Rathenauplatz auf die Pillnitzer Landstraße, Höhe Preßgasse und auf die Pirnaer Straße im Ortsteil Eschdorf. An beiden neuen Standorten soll voraussichtlich ab Ende September geblitzt werden.

Blitzen in der Tempo-30-Zone

Auf der Pillnitzer Landstraße soll der Blitzer den Schulweg für die Schüler der 62. Grund- und Oberschule sowie das Umfeld der Bushaltestelle sicherer machen.
In Eschdorf soll das hohe Verkehrsaufkommen der S177 beruhigt und damit Unfällen vorgebeugt werden. Von Anwohner lagen hier viele Beschwerden vor, dass zu schnell gefahren wird. „Beide neuen Standorte befinden sich in einer Tempo-30-Zone. Jeder der zu schnell unterwegs ist, gefährdet sich und andere. Blitzanlagen sind eine Möglichkeit, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen“, so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel.

Knapp 50 000 Euro für die Umsetzung

Der Aufbau des Blitzers in Eschdorf hat bereits vergangene Woche begonnen. Der Blitzer auf der Pillnitzer Landstraße wird in dieser Woche aufgestellt. Wenn beide Anlagen stehen, werden sie geeicht und dann voraussichtlich ab Donnerstag, 27. September in Betrieb gehen. Das Versetzen eines Blitzers kostet rund
23 500 Euro. Wo Blitzer stehen, entscheidet die Unfallkommission der Stadt Dresden, in der auch die Polizei vertreten ist. Das Ordnungsamt prüft vor Ort die technische Umsetzbarkeit.

Sicherheit für Schulen und Kitas im Fokus

Insgesamt hat die Landeshauptstadt mit diesen beiden genannten Standorten 21 Messanlagen in Betrieb. 18 davon sind reine Blitzer. Drei Anlagen registrieren sowohl die Überschreitung der zugelassenen Geschwindigkeit als auch wenn bei Rot die Haltelinie überfahren wird. Bis 2020 soll die Rotphasenüberwachung weiter ausgebaut werden. Neben den stationären Anlagen verfügt das Ordnungsamt über drei mobile Blitzer. Bei der Entscheidung, wo geblitzt wird – ob stationär oder mobil – stehen immer die Sicherheit vor Schulen, Kindergärten oder auch Krankenhäusern sowie Unfallschwerpunkte im Vordergrund, so die Verwaltung.

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