Die Kinderpfleger von morgen

Silke Manthey-Wanecek mit ihren Schülern Franz und Deborah // Foto: sbu

Kleinste Frühgeborene versorgen, krebskranke Kinder pflegen oder mit dem Schmerz der Eltern umgehen – Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger ist kein  leichter Beruf, gehört aber dennoch zu den Schönsten, wenn es nach Silke Manthey-Wanecek geht. Sie ist die Fachleiterin für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege an der Carus-Akademie am Uniklinikum Dresden und arbeitete selbst über zehn Jahre in diesem Beruf. „Die Arbeit ist sehr erfüllend. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, die jetzt bei meiner Lehrtätigkeit helfen“, so die Medizinpädagogin.

Job mit Perspektive

Mit ihrer Arbeit ist sie für einen Großteil des Fachnachwuchses in Sachsen verantwortlich, denn die Carus Akademie ist neben Berufsfachschulen in Görlitz, Chemnitz und Leipzig eine von vier Ausbildungsstätten für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in Sachsen und gleichzeitig eine der größten. Etwa 125 Auszubildende lernen auf der Alemannenstraße diesen Beruf – mit aussichtsreicher Perspektive. „Jeder Schüler findet einen Arbeitsplatz“, so Manthey-Wanecek.

Einige Besonderheiten unterscheiden den Beruf des Gesundheits- und Kinderkrankenpflegers von anderen in der Pflegebranche, machen ihn so interessant,
aber auch schwierig. „Es geht um die ganzheitliche Betreuung pflegebedürftiger und kranker Kinder aller Altersstufen vom früh- und neugeborenen Säugling bis hin zum Jugendlichen“, erklärt Manthey-Wanecek. Das erfordere nicht nur spezielles Wissen über die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Krankheitsbilder bei Kindern, sondern auch eine gehörige Portion Empathie sowie emotionale Belastbarkeit.

„Grundsolide Ausbildung“

Neben 2500 Praxisstunden in verschiedenen klinischen Fachbereichen und Ambulanzen müssen die Auszubildenden auch 2100 Theoriestunden in der Schule meistern – Hygiene, Kommunikation, Ethik, Recht, Krankheitslehre oder Pflege inklusive, um nur einige Inhalte zu nennen „Das ist eine grundsolide und professionelle Ausbildung“, so die Fachleiterin.

Die rund 40 freien Ausbildungsplätze im Jahr sind sehr gefragt. Auf 24 freie Stellen im September jedes Jahres gibt es etwa 600 Bewerber. „Wir haben dadurch natürlich die Möglichkeit, uns die besten Bewerber herausraussuchen zu können“, sagt Manthey-Wanecek.

Alle Informationen rund um die Aus- und Fortbildungen an der Carus Akademie gibt es hier.

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