Licht und Schatten: Dresdner Eislöwen starten mit 1:1 in die Playoff-Serie

Die Eislöwen starten an diesem Wochenende durch. Foto: PR
Die Eislöwen haben auch das vierte Halbfinalspiel gegen Frankfurt verloren. Jetzt ist die Saison vorbei. // Foto: PR

Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend das erste Spiel des Playoff-Viertelfinales bei den Bietigheim Steelers mit 6:9 (1:3; 3:2; 2:4) verloren. Vor 2631 Zuschauern brachte Stefan Della Rovere den Gast in Führung (7.), doch Shawn Weller in Überzahl (10.), Willie Corrin (17.) und Frédérik Cabana (18.) waren für den Gastgeber erfolgreich.

Dresden legte im zweiten Abschnitt nach: Thomas Pielmeier (22.) und Nick Huard (23.) trafen für die Eislöwen. Beide Teams schenkten sich nichts – und Huard vergab per Penalty die Großchance die Eislöwen in Führung zu bringen. Derweil markierte Alexander Preibisch den nächsten Steelers-Treffer (26.), aber Steven Rupprich brachte den Puck ebenfalls im Tor unter (32.). Noch vor der zweiten Pausensirene war jedoch auch Bietigheim durch Tyler McNeely in Überzahl erfolgreich (39.).

Der offene Schlagabtausch setzte sich auch im Schlussdrittel fort. Der Gastgeber legte durch Treffer von Cabana (43.) und Hauner (46.) im Powerplay vor, della Rovere antwortete von Seiten der Eislöwen (54.). Erneut trafen die Steelers – dieses Mal durch Matt McKnight (55.). Noch einmal sendete Dresden ein Zeichen durch das Tor von Timo Walther in Unterzahl (59.). Der Treffer von Preibisch ins leere Tor setzte jedoch endgültig den Schlusspunkt einer torreichen und von mehreren Videobeweisen geprägten Partie.  

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben heute ein verrücktes Spiel erlebt. Für die Zuschauer war es super unterhaltsam, für die Trainer – besonders für mich – natürlich nicht. Bietigheim hat ein gutes, sehr erfahrenes Team. Wir haben dem Gegner zu leichte Tore ermöglicht. Aus meiner Sicht war es kein richtiges Playoff-Spiel. Dennoch: Respekt vor Bietigheim, sie haben ihren Plan umgesetzt. Wir müssen in der Kürze der Zeit an den richtigen Stellschrauben drehen, denn es kann eine lange Serie werden.

Ausgleich am Sonntag

Am Sonntag dann die verdiente Revanche. Die Eislöwen bezwangen Bietigheim zuhause im zweiten Spiel mit 5:2 (0:1; 1:1; 4:0). Vor 2812 Zuschauern brachte Frédérik Cabana den Gast zwar zunächst im Powerplay in Führung (19.). Im zweiten Drittel markierte dann Nick Huard aber den Ausgleich für die Eislöwen (24.). Doch Alexander Preibisch legte für die Steelers nach (27.). Im Schlussdrittel gelang Jordan Knackstedt (49.) in Überzahl der Ausgleich. Huard (54./56.) und erneut Knackstedt (59.) drehten die Partie aus Eislöwen-Sicht. In der Playoff-Serie steht es nach dem zweiten Spiel 1:1.

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Das war heute Playoff-Hockey! Beide Teams haben ein hartes Spiel gezeigt. Es war wieder sehr eng. Wir hatten Glück, dass einiges positiv für uns gelaufen ist. Bietigheim ist ein sehr gutes und erfahrenes Team. Aber wir haben uns auch nach dem Rückstand wieder ins Spiel gekämpft. Es ist nur ein Sieg. Am Freitag müssen wir daran anknüpfen.“ Steelers-Coach Hugo Boisvert: „Die Niederlage tut sehr weh. Wenn man nach dem zweiten Drittel in Führung liegt, darf man das Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Wir haben viele Chancen gehabt, der Puck geht beispielsweise an die Latte. Wir waren nicht bissig genug.“

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