Verfolgungsjagd, Identitätsbetrug und Brandstiftung – der Polizeibericht vom Wochenende

Symbolfoto: Archiv

Überfallen und ausgeraubt

Zwei unbekannte Täter griffen am Freitagabend gegen 21.20 Uhr auf der Struvestraße ohne ersichtlichen Grund einen 53-Jährigen an, schlugen ihn und entwendeten seine Armbanduhr, seine Schlüsseltasche mit ca. 200,- Euro Bargeld sowie zwei mitgeführte Kleiderbeutel (Hochzeitskleid und Hochzeitsanzug) im Wert von ca. 615,- Euro. Der Geschädigte wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.

Brandstiftung in Garage

Unbekannte brachten in der Nacht zum Sonnabend eine augenscheinlich nicht mehr genutzte Garage an der Wiener Straße auf und setzten dort gelagerte Möbel in Brand. Durch das Feuer entstanden Rußschäden an den Wänden und dem Boden. Durch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Garagen verhindert werden. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bisher nicht bekannt.

Telefonbetrug mit „Microsoft“-Masche

Ein unbekannter Täter rief am Sonnabend gegen 14.25 Uhr bei einem 56-Jährigen auf der Klopstockstraße an und gab sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, welcher ihm bei der Behebung von Computerproblemen helfen wolle. Dabei schaffte es der Täter durch geschickte Gesprächsführung dem Geschädigten persönliche Daten zu seiner Person sowie zu seiner Kreditkarte zu entlocken. In der Folge stellte der Geschädigte eine Abbuchung von seiner Kreditkarte in Höhe von 94,- Euro fest und meldete den Vorfall der Polizei.

Polizei stellt Drogenfahrer nach Verfolgungsjagd

am Samstagabend gegen 22 Uhr wollten Dresdner Polizeibeamte einen 34-jährigen Passatfahrer auf der Lockwitztalstraße anhalten, da das Fahrzeug nicht mit den angebrachten amtlichen Kennzeichen übereinstimmte. Dieser Kontrolle entzog sich der Fahrer und flüchtete mit seinem Fahrzeug in Richtung Heidenau – mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h.

In der Ortslage Wölkau fuhr der VW Passt in eine Sackgasse. In einer anschließenden Linkskurve fuhr er geradeaus, durchbrach ein geschlossenes Eisentor und kam im dahinter liegenden Grundstück zum Stehen. Der verfolgende Streifenwagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den VW auf. Ein bei dem Fahrer durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Amphetamine. Später gab er zu, Crystal konsumiert zu haben. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser sowie eine kleine Dose mit einer kristallinen Substanz aufgefunden. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000,- Euro. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoß gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.


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