Dynamo schwitzt für den Klassenerhalt

Sportmedizinische Diagnostik im Universitätsklinikum Dresden (Abteilung Sportmedizin). Im Bild: Florian Ballas auf dem Laufband // Foto: Steffen Kuttner

Die Zweitliga-Profis der SG Dynamo Dresden absolvierten am Montag im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus einen Laufbandtest. Dabei durchlief jeder Spieler eine rund einstündige sportmedizinische Diagnostik.

Alle sechs Monate legen die Schwarz-Gelben diese professionellen Tests ab, um für jeden Profi genaue Werte zu ermitteln, die dann von Dynamos Trainerteam zur individuellen Belastungssteuerung während der Wintervorbereitung herangezogen werden können.

Blutwerte und Körperfett im Fokus

„Die individuelle Trainingssteuerung soll vor allem Verletzungen vorbeugen. Wir finden für die Untersuchung hier im Universitätsklinikum optimale Bedingungen vor, um wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie fit jeder einzelne Spieler in unserer Mannschaft ist und wie gut er die hohen Belastungen wegsteckt, die im Trainingsalltag auf die Profis zukommen“, erklärte Dynamos Sportwissenschaftler Jacob Wolf.

Das Ärzteteam um Professor Dr. Klaus-Dieter Schaser, ärztlicher Direktor des UniversitätsCentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Dresden, überprüft bei der Untersuchung unter anderem die Blutwerte und die Körperzusammensetzung aus Fett- und Muskelmasse der einzelnen Spieler.

Maximale Sauerstoffaufnahme wird ermittelt

Beim sogenannten „Rampentest“ kommen die Dynamo-Profis ordentlich ins Schwitzen. Auf dem Laufband wird die Geschwindigkeit und damit die Belastung stufenweise immer weiter erhöht, um die maximale Sauerstoffaufnahme jedes einzelnen Akteurs exakt bestimmen zu können.

Zuletzt war die SGD mit allen Spielern des Zweitliga-Kaders im vergangenen Sommer für die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgeschriebenen sportmedizinischen Tests im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden zu Gast.

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