Sachsens Gesundheitsministerin rechnet mit Coronavirus-Fällen

Symbolfoto: Archiv

Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping erwartet auch in Sachsen Infektionen durch das in China ausgebrochene Coronavirus. „Wir müssen damit rechnen, dass es auch Fälle in Sachsen geben wird. Doch wir sind gut darauf vorbereitet und zuversichtlich, dass wir die Ausbreitung des Virus verhindern können“, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch.

Laut dem Ministerium gibt es in Sachsen bisher keine Verdachtsfälle. Dennoch sind alle Behörden auf Landes- und lokaler Ebene, sowie Krankenhäuser, Verbände und Gesellschaften auf Infektionsfälle vorbereitet.

Nach Ministeriumsangaben sind alle Gesundheitsämter, die Krankenhausgesellschaft und die Landesärztekammer über die nötigen Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen informiert. Alle sächsischen Krankenhäuser seien technisch und personell dazu in der Lage, Patienten mit Infektionskrankheiten über einen gewissen Zeitraum zu isolieren und unter Beachtung besonderer hygienischer Vorkehrungen zu behandeln. Spezielle Stationen gibt es den Angaben zufolge am Städtischen Klinikum St. Georg in Leipzig, am Klinikum Dresden und am Klinikum Chemnitz.

In Deutschland sind inzwischen vier Menschen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert. An der Atemwegsinfektion sind in China mittlerweile mehr als 6000 Fälle erfasst. Mehr als 130 überwiegend alte und vorerkrankte Menschen sind bisher an der Lungenkrankheit gestorben.

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