Sachsen pflanzt sechs Millionen Bäume

Symbolfoto: Pixabay

Sachsens Staatswald wird mit rund sechs Millionen jungen Bäumen aufgefrischt. Zuvor wiesen immer mehr Bäume Schäden durch Trockenheit und Borkenkäfer auf.

„Die meisten Bäume werden jetzt im Frühjahr gepflanzt“, sagte der Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, Utz Hempfling, am Dienstag. Eine weitere Aufforstung sei im Herbst geplant. Insgesamt sollen rund 1.600 Hektar bepflanzt werden.

Die Förster setzen dabei vor allem auf heimische Stiel- und Trauben-Eichen (2,1 Millionen Stück) sowie Rot-Buchen (1,6 Millionen Stück) und Weiß-Tannen (0,8 Millionen Stück). Aber auch Berg-Ahorn, Lärche, Rot-Erle, Birke, Weide oder Eberesche sowie seltene Baum- und Straucharten sollen gepflanzt werden. Die Vielfalt der Baumarten soll den Wald klimastabiler werden lassen.

Mit dem Vorhaben will Sachsenforst etwas mehr junge Bäume im Staatswald pflanzen als im vergangenen Jahr. Das habe mit der aktuellen Schadsituation zu tun. Im Vorjahr wurde eine Fläche von rund 1.100 Hektar bepflanzt.

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