Städtisches Klinikum erhält Schutzausrüstung aus China

Symbolfoto: Pixabay

Einmal mehr zahlen sich die guten Kontakte aus, die Dresden in Fernost pflegt: Die chinesische Stadt Nanjing spendet 6 000 Schutzmasken und 250 Schutzanzüge für das Städtische Klinikum Dresden. Damit kann sich das Personal des Städtischen Klinikums gegen eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus schützen.

Prof. Yujie Yao, Vorsitzender des in Dresden ansässigen China Service Center Deutschland e. V., und der frühere Dresdner Stadtrat Andreas Naumann übergaben heute, am 27. April 2020, im Beisein von Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann die Schutzausrüstung an das Städtische Klinikum Dresden. Der Medizinische Direktor des Klinikums, Dr. Lutz Blase, nahm die Spende in Empfang.

Dr. Kristin Klaudia Kaufmann: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Klinikums leisten jeden Tag außerordentliches. Das gilt nicht nur für die Versorgung der stationär behandelten Corona-Patienten, sondern für den Klinikbetrieb insgesamt. In einer Ausnahmesituation stellen sie für alle Patienten die bestmögliche Versorgung sicher. Schutzausrüstung in ausreichender Menge ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Die Spende aus Nanjing ist deshalb sehr willkommen und kommt zur richtigen Zeit“.

Der Bedarf an medizinischer Schutzausrüstung ist weltweit immens und die Beschaffung entsprechend schwierig. Umso wertvoller ist deshalb die direkte Hilfe aus Nanjing. Vermittelt haben diese Hilfe das China Service Center Deutschland unter Leitung von Prof. Yujie Yao und der ehemalige Dresdner Stadtrat Andreas Naumann.

Der China Service Center Deutschland e. V. ist eine Gründerinitiative mit Sitz in Dresden. Der Verein organisiert seit 2015 deutsch-chinesische Existenzgründungsakademien, vermittelt Kontakte und initiiert Austausch in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Geleitet wird das China-Service Center von Prof. Yujie Yao, der auch im Ausländerbeirat der Landeshauptstadt Dresden aktiv ist.

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