Der Herbst macht Lust auf Bewegung in der Natur

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Immer mehr Menschen entdecken das Wandern für sich.

Was früher zu den beliebtesten Outdoor-Aktivitäten zählte, erlebt gerade eine wahre Renaissance. Die Menschen haben wieder Lust auf Bewegung an der frischen Luft, verbunden mit atemberaubenden Naturschauspielen in den Bergen, im Wald oder auch nur auf einem Rundwanderweg in der eigenen Region.

So ist die Zahl der Mitglieder im Deutschen Alpenverein von rund 600.000 im Jahr 2002 auf annähernd 1,2 Millionen im Jahr 2019 gestiegen. Gut 40 Millionen Menschen entspannen sich am liebsten in der Natur. Mit einer der Gründe für diese neue Lust aufs Wandern ist für einige auch die inzwischen sehr schicke. moderne und funktionale Outdoorkleidung, die Wandern zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter ermöglicht und speziell auch die Damen sich trotzdem gutaussehend fühlen lassen.

Die richtige Jacke für jede Gelegenheit

Bei Wanderungen über weite Strecken hat man immer das Problem der richtigen Kleidung. Morgens ist es noch kühl, im Laufe des Tages wird es wärmer und sobald die Sonne vom Horizont verschluckt wird, fehlt sofort merklich die Wärmestrahlung. Neben dem Gepäck und dem Proviant will man nicht auch noch mehrere Outfits mitschleppen. Die Lösung für dieses Problem ist die 3-in-1 Jacke, auch Doppeljacke genannt.

Sie besteht in der Tat aus nur zwei Jacken, die man zusammen oder jede für sich getrennt tragen kann. Zwei Jacken mit drei Möglichkeiten also. Eine moderne Outdoorjacke (3-in-1) besteht aus einer wärmenden Innenschicht und einer wasserdichten und zugleich atmungsaktiven Außenschicht, die vor Wind und Wetter schützt. Wenn es kühl oder nass ist, werden beide Jacken übereinander getragen.

Bei milderen Temperaturen entscheidet man sich entweder für die Außen- oder die Innenjacke. Die Innenjacke besteht entweder aus Fleece, Daunen oder Kunstfaser. Diese Materialien sind pflegeleicht und extrem leicht und man bekommt sie auch auf kleinstem Raum in den Rucksack gestopft.

Im Hochgebirge sollte man hinsichtlich der Fütterung als Material auf Daunen setzen, da diese Jacken auch wirklich warmhalten können, wenn es nötig ist. Dafür eignen sich Daunen am besten. Die Außenjacke sollte wind- und wasserabweisende Funktion aufweisen.

Beispielsweise Hardshelljacken werden aus besonders robusten und strapazierfähigen Materialien gefertigt, Softshelljacken hingegen sind atmungsaktiver und oft auch etwas leichter, was sich bei schwerem Gepäck für eine längere Wanderung angenehm auswirkt.

Zur richtigen Outdoorausstattung gehören festes Wanderschuhwerk, eine Kopfbedeckung, die auch die Ohren abdeckt und denken Sie an die Sonnenbrille. Beim Rucksack sollte man auf Größe und Gewicht achten. Neben Proviant und Getränken sollte man auch eine Erste-Hilfe-Ausstattung mit sich führen und für Notfälle immer wenigstens auch ein Mobiltelefon dabeihaben.

Anfänger sollten sich nicht überschätzen

Wandern kann man in jedem Alter. Die sanften Bewegungen trainieren die Muskeln und fördern die Ausdauer. Auch kurze Strecken haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit, wie Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sogar wissenschaftlich nachwiesen. Als Anfänger sollte man sich aber nicht überfordern und die Tour sorgfältig planen. Die körperliche Verfassung spielt zu Beginn die entscheidende Rolle. Zum Einstieg sollte man leichte Strecken in flachem Gelände über 10 bis maximal 15 Kilometer wählen, in bergigem Gebiet gern auch nur die Hälfte. Im Durchschnitt legt ein Wanderer in einer Stunde rund fünf Kilometer zurück, für den Anfang sollten aber 3,5 Kilometer pro Stunde ausreichen und wer eine Pause braucht, sollte sie sich auch nehmen. In den Bergen sollte sich ein Anfänger nicht mehr als 200 bis 300 Höhenmeter pro Stunde zumuten. Man sieht sich!

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