Aktuelle Kolumne: Die Kutscherin aus der DAWO! – Gudden Ruddsch

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Grafik: DDV Kreation

Horche ma droff, nuh kommd, was komm muss: Das Ende vom Jahr. Und eischendlisch häddn sich viele wohl schon lange gewünschd, dass dieses so gar ni wirglisch gudde Jahr endlich de Fliesche machd … Aber nu war ausgeräschned dieses furschdbare 2020 mid all diesem furschdbaren Gorona-Gedöns och noch ä Schaldjahr. Also müssen mir das och noch een Dach längor erdrachn!? Naja, das schaff‘mer nu och noch …

Blöde is nur, dass mir diesma die bösn Geisdor noch nischema mid dem üblichen Gerungse der Böller verdreibn dürfn. Dabei könnten mir das dämliche Virus damid ja vielleicht sogar dermaßn schoggn, dass es seinen Ungeist offgibt … Aber nee, rungsn dürfmer ni. Ich meene, off eene Art gansch‘s ja sogar vorsteh‘n: De Grangenhäuser sin och ohne abgesprengte Fingor voll genuch. Andererseids wär‘ so ä bissl Grawall och ä bissl wie schön – zur Ablengung. Und eischendlich gehörd das ja sogar zu unsrer Guldur. Gerade hier in Dresden, wo ja sonsd immer irgendä Grund für irgendä Feuorwerg gefundn wird. Wahrscheinlich hat das Geböller sogar dor starge August – also August dor Starge – erfundn, um seine großen Bardies zu befunzln.

Ich hab‘ übrigens noch ä gleenes Dischfeuorwerg vom vor‘schn Jahr daheeme. Das is ja ni vorbodn. Zumindest bis jetze noch ni … Und ä Versuch is es in jedm Fall werd, die bösn Geisdor zumindest ä bissl zu erschreggn. Man soll ja obdimisdisch ins neue Jahr geh‘n.

Guddmachn,
Eure Kudscherin!

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