Einbruch ins Grüne Gewölbe: Weiterer Tatverdächtiger in U-Haft

grünes Gewölbe - Einbruch 2019
Aus den angeblich gepanzerten Vitrinen im Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes wurden im November Teile des sächsischen Staatsschatzes entwendet. // Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Ein weiterer Tatverdächtiger des Juwelendiebstahls im Grünen Gewölbe bleibt in Untersuchungshaft.

Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe im November 2019 ermitteln die Staatsanwaltschaft Dresden und die Soko Epaulette gegen vier weitere Tatverdächtige wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl. Den vier Beschuldigten wird vorgeworfen, die eigentliche Tat vorbereitet zu haben, indem sie den Tatort im Historischen Grünen Gewölbe am 24. November 2019 zwischen 12:57 Uhr und 13:10 Uhr ausgespäht und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse den an der unmittelbaren Tatausführung beteiligten Beschuldigten zur Verfügung gestellt haben.

Zur Identifizierung der seinerzeit unbekannten Beschuldigten startete die Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung. Die vier Verdächtigen konnten mittlerweile eindeutig identifiziert sind. Es handelt sich um zwei Deutsche (28 und 35 Jahre), einen Polen (37 Jahre) und einen 24-Jährigen mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit.

Gegen die vier Tatverdächtigen besteht weiterhin nur ein Anfangsverdacht der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl, aber kein dringender Tatverdacht. Nicht bestätigt hat sich die seinerzeit mitgeteilte Annahme, es handele sich bei einem der vier Beschuldigten mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Verwandten eines der Hauptbeschuldigten, die am 17. November 2020 festgenommen worden sind und sich seitdem in Untersuchungshaft befinden. Die Ermittlungen zur konkreten Tathandlung der vier Männer und zu möglicherweise bestehenden Verbindungen zu den fünf dringend tatverdächtigen Hauptbeschuldigten dauern an.

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