Erlebtes und Gedachtes in viel Musik verpackt

Gunther Emmerlich mit dem Swing-Quartett Dresden. // Foto: PR

Unterhaltsame Premiere des neuen Programms von Gunther Emmerlich und dem SwingQuartett Dresden.

Gunther Emmerlich ist ein stimmgewaltiger Multi-Künstler. Er moderiert TV-Sendungen, singt Oper, Musical, Kirchenkonzerte, jazzt mit verschiedenen Bands, interpretiert Chansons, gibt Liederabende – eben ein echter Entertainer, wie er im Buche steht.

Ein solches hat wieder geschrieben, inzwischen sein viertes. „fortgeschritten“ heißt es und erschien bereits vor knapp zwei Jahren, also knapp vorm Corona-Ausbruch. Durch den damit verbundenen „Stubenarrest“ verhindert, konnte er mit einer öffentlichen Lesung sein Buch kaum vorstellen. Nun aber gab es im Dresdner FriedrichstaTT Palast die Premiere des des neuen musikalisch-literarischen Programms „fortgeschritten – man muss den Tatsachen ins Auge sehen, und wenn sie noch so erfreulich sind“ zusammen mit dem Dresden-Swing-Quartett.

Auch Emmerlichs viertes literarische Werk ist keine Autobiografie, sondern vielmehr eine lockere Aneinanderreihung von Erinnerungen, Erlebnissen, Erfahrungen aus seinem abwechslungsreichen Leben.

Natürlich klingt das beim Vorlesen wie von Emmerlich gewohnt: humorvoll, selbstironisch auch ernst, doch augenzwinkernd. So richtig „rund“ wird das Programm allerdings in erster Linie durch die musikalische Kollaboration mit dem Dresdner Swing-Quartett unter Leitung von Micha Winkler. Da ist die Musik nicht nur begleitendes Beiwerk, sondern ins Programm integrierter Beitrag, Ganz gleich, ob mit kurzen Jingles, Shostakovichs Walzer, Musical-Melodien aus „Anatevka“, „wachgeholzten“ Schlager-Oldies, Blues, Swing und Dixieland (!) – gemeinsam mit Emmerlichs markanter Bassstimme gelingt eine launige, unterhaltsame Reise durch die Zeit, durch die Welt und durch die Musik.

EKKI GARTEN

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