Arthrose kommt selten allein

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Mit regelmäßiger, schonender Bewegung lässt sich der Verlauf einer Arthrose oft verlangsamen. // Foto: Pixabay

Weitere Erkrankungen sollten bei der Behandlung berücksichtigt werden

djd). Schmerzende Gelenke und eingeschränkte Beweglichkeit sind die typischen Symptome, unter denen Arthrose-Patienten leiden. Doch als wäre dies noch nicht genug, kommen bei vielen Betroffenen weitere Krankheiten hinzu. Zwei Drittel der Frauen und Männer weisen Schätzungen zufolge eine sogenannte Komorbidität auf. Der Grund dafür dürfte sein, dass die meisten Menschen mit Arthrose älter als 45 Jahre sind und viele der gleichzeitig auftretenden Leiden ebenfalls mit einem höheren Alter in Verbindung stehen. Dazu gehören vor allem Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Magenerkrankungen und Diabetes, wie eine Studie an mehr als 1.000 Arthrose-Patienten ergeben hat.

Auf nebenwirkungsarme Medikamente achten

Diese Begleiterkrankungen müssen auch bei der Behandlung des Gelenkverschleißes berücksichtigt werden. So haben beispielsweise die bei Arthrose häufig eingesetzten nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen oft unerwünschte Nebenwirkungen auf das Magen-Darm-System, auf Herz, Gefäße und die Nieren und sind nicht für alle Patienten geeignet. Eine gut verträgliche Alternative bietet dann etwa eine Therapie mit Kollagen-Peptiden. „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit antientzündlichem Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt“, erklärt Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Studienautor aus Bielefeld. Dabei habe sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. „Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte in puncto Beweglichkeit und Schmerzreduktion“, so Dr. Lemmnitz. Auf diese Weise lässt sich der Verbrauch herkömmlicher Schmerzmittel oft deutlich verringern.

Bewegung und gezielte Ernährung

Grundsätzlich sollten sich Arthrose-Patienten, die unter weiteren Erkrankungen leiden, immer mit allen behandelnden Ärzten absprechen. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die unterschiedlichen verordneten Medikamente auch miteinander vertragen. Zusätzlich ist es wichtig, dem Gelenkverschleiß eigenverantwortlich entgegenzuwirken. So ist regelmäßige, schonende Bewegung beispielsweise unerlässlich. Sie sorgt für eine gute Nährstoffversorgung des Gelenkknorpels. Auch eine Reduktion von Übergewicht sowie eine fleischarme Ernährung mit viel Gemüse, Obst und wertvollen Pflanzenölen kommen der Gelenkgesundheit zugute.

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