Sanierung des Nordbades dauert länger

Sanierung des Nordbades dauert länger
Sanierung des Nordbades dauert länger // Foto: Dresdner Bäder GmbH

Vor allem bei den wichtigsten Gewerken kommt es zu pandemiebedingten Ausfällen.

Die Dresdner Bäder GmbH hatte im Juni dieses Jahres mit der dringend notwendigen Sanierung des Nordbades begonnen. Deshalb mussten die Schwimmhalle und die Sauna vorübergehend geschlossen werden. Ein halbes Jahr später steht fest: „Die Bauzeit wird sich verlängern“, wie Geschäftsführer Matthias Waurick erklärt. „Wir gehen davon aus, dass wir im April 2023 mit der Sanierung fertig sind.“ Ursprünglich sollten die Maßnahmen im Herbst 2022 abgeschlossen sein. Doch pandemiebedingt sind die beauftragten Firmen für die Schlüsselgewerke Lüftung und Heizung in diesem Jahr nicht mehr arbeitsfähig. Darüber hinaus sind an den Abwasser- und Entlüftungsleitungen, die in den Wänden verbaut sind, nicht vorhersehbare Schäden festgestellt worden. Ein weiteres Problem ist, dass sich die Vergabe der Aufträge als langwierig gestaltet, da sich keine Firmen an den Ausschreibungen beteiligen. Die Materialknappheit während der Corona-Krise wirkt sich ebenfalls verzögernd aus.

Besonders die technischen Anlagen im Keller des denkmalgeschützten Bades bedürfen nach dem Ablauf des branchenüblichen Sanierungszyklus einer Reparatur bzw. Modernisierung. Auch der Fußboden wird größtenteils erneuert. Kaum verändern werden sich die öffentlich zugänglichen Bereiche im Hallenbad und in der Sauna sowie das äußere Erscheinungsbild von Dresdens ältester Schwimmhalle. Sie wurde 1895 eröffnet und gehört mit ihrem einzig-artigen Ambiente und ihrer Lage mitten in der Neustadt zu den schönsten Objekten in der Bäderlandschaft der Stadt.

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