Schwitzen trotz Kälte

Aus der Kälte hinein in warme Einkaufstempel - da wird's in dicken Winterklamotten oft ganz schön heiß. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/DGLimages
Aus der Kälte hinein in warme Einkaufstempel - da wird's in dicken Winterklamotten oft ganz schön heiß. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/DGLimages

Hitzeattacken treten im Herbst und Winter häufiger auf als gedacht

Dass an heißen Sommertagen, beim Sport oder in stressigen Situationen oft der Schweiß fließt, ist für die meisten Menschen normal. Doch auch – und gerade – in der kalten Jahreszeit ist starkes Schwitzen keine Seltenheit. Grund dafür sind vor allem die starken Temperaturwechsel und die winterliche Bekleidung. Wohl jeder kennt die Situation: Man kommt von der kalten Außenluft in die aufgeheizten Innenräume der Geschäfte, Einkaufszentren, Büros oder einfach der eigenen vier Wände. Hat man dann noch die dicke Daunenjacke und den warmen Fleecepulli an, entsteht ein Hitzestau. Der Schweißausbruch ist vorprogrammiert. Denn der Körper kann nicht so schnell regulierend auf die Temperaturschwankung reagieren. Ähnlich schweißtreibend kann Wintersport in dicker Kleidung sein.

Peinliche Flecken und Geruch

Die Folgen sind dann peinliche feuchte Flecken unter den Achseln. Auch entwickelt sich im Laufe des Tages oft ein unangenehmer Geruch. Wer also im Job, beim Shopping und bei anstrengenden Aktivitäten frisch bleiben möchte, sollte entsprechend vorsorgen. Das beginnt mit angepasster Bekleidung. Am besten greift man zu atmungsaktiven Materialien, die es zulassen, dass Schweiß nach außen abtransportiert wird. Auch Wolle ist gut geeignet, weil sie viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Ansonsten sollte man die dicksten Kleidungsstücke möglichst schnell ausziehen, wenn man vom Kalten hinein ins Warme kommt. Der berühmte Zwiebellook mit mehreren eher dünnen Schichten hat sich hierfür bewährt. Da sich das Schwitzen damit aber meist nicht völlig abstellen lässt, ist ein Antitranspirant sinnvoll. Die Formulierung des Roll-Ons kann über drei bis fünf Tage den Schweiß signifikant verringern. In den Schweißdrüsen bilden die Inhaltsstoffe eine Art Pfropfen, der sich allmählich durch die natürliche Hautabschuppung wieder löst.

Worauf man achten sollte

Wichtig ist dabei die korrekte Anwendung zwei- bis dreimal in der Woche abends vor dem Zubettgehen. Grundsätzlich gilt es natürlich, auf eine penible Körperhygiene zu achten und körpernahe Wäsche täglich zu wechseln. Kaffee, Alkohol und Nikotin wirken anregend und fördern Schwitzattacken – darum den Konsum besser einschränken. Empfehlenswert ist dagegen Salbeitee, der die Schweißproduktion reduzieren kann.

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