Ein (dreifach) besonderes Spiel

Ein (dreifach) besonderes Spiel
Sebastian Mai verzieht das Gesicht, währen er verletzt vom Trainingsplatz geführt wird. // Foto: S. Manig

Optimismus vor der Begegnung gegen St. Pauli – allerdings mit gehörigem Dämpfer.

Zum dritten Mal in dieser Saison trifft Dynamo auf den FC St. Pauli. Gelingt am Sonnabend nach den Niederlagen in der Hinrunde und im DFB-Pokal endlich ein Sieg gegen die Hansestädter? Keine Frage, das Spiel gegen St. Pauli ist besonders: Zum einen müssen die Dynamo unbedingt Punkte einfahren, nachdem sie auf dem Abstiegs-Relegationsplatz gelandet sind. Zum anderen feiert der neue Coach Guerino Capretti sein Heimdebüt, außerdem ist es die erste Partie seit Langem nach 3G-Regel. Auch getestete Ungeimpfte sind also im Rudolf-Harbig-Stadion zugelassen. Insgesamt dürfen 16.000 Besucher das Spiel verfolgen – so viele wie im Oktober, als St. Pauli im DFB-Pokal 3:2 nach Verlängerung gewann.

Dynamos neuer Trainer will das Spiel gegen den Tabellendritten genauso dynamisch angehen wie das vor Wochenfrist in Bremen, diesmal allerdings auch erfolgreicher. Allerdings gab es zur Wochenmitte einen gehörigen Dämpfer für den Optimismus vor dem Spiel: Ex-Kapitän Sebastian Mai verletzte sich im Training schwer (Außenbandriss) und fällt für mehrere Wochen aus. Dabei sah es vorher so aus, als ob er nach dem Trainerwechsel wieder in die Spur kommt.

Ekki’s Intermezzo: Eine Niederlage, die Mut macht

Das neue Jahr ist nun bereits acht Pflichtspieltage alt und Dynamo bleibt nach wie vor vom Glück verschont. Als logische Folge wurde nun – hoffentlich nicht zu spät – der Trainer ausgetauscht. Und Guerino Capretti, der Neue, war bei seiner Premiere in Bremen nahe dran an einer Überraschung. Letztendlich hat es beim neuen Tabellenführer zum Erfolg auch wieder nicht gereicht, doch die Art und Weise, wie sich die Dynamos dem vermutlich stärksten Team der Liga widersetzten, nötigt auf jeden Fall Respekt ab und lässt für Kommendes hoffen.

Leider standen die Dresdner nach dem Abpfiff wieder mal mit leeren Händen da, dabei war diesmal aber bedeutend mehr drin. Vor allem bei den Torabschlüssen war man dem Aufstiegskandidaten durchaus ebenbürtig. Allerdings nutzte der seine Gelegenheiten bedeutend besser als die immer noch zu harmlos agierenden Daferner&Co.. Dass Dynamo aber auch treffen kann, bewies jedoch das toll „erarbeitete“ 1:0 bereits nach drei Minuten.

Es ist keinesfalls etwas Neues, aber bekanntermaßen der Schlüssel zum Erfolg: Die Möglichkeiten müssen eiskalt genutzt werden, um dann die Punkte wieder zu holen. Dabei sollte man sich allerdings nicht aufs Glück verlassen, den das hat ja bekanntlich nur der Tüchtige.

EKKI GARTEN

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