Assets, Ordergebühren, Traden – keine Ahnung, wovon sie sprechen!

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Sie haben schon mal etwas vom online-traden gehört und jetzt möchten Sie es gern mal selber ausprobieren, doch sind sich noch nicht sicher, wie Sie es anstellen, ob Sie einen Broker brauchen, beziehungsweise wie Sie so jemanden finden können? Wenn das so ist, dann könnte Sie das hier interessieren, denn im Folgenden haben wir dazu ein paar erste grobe Informationen für Newcomer gebündelt.

Unterschied eines Online-Depots zum herkömmlichen Depot

Bevor wir uns die Broker mal genauer anschauen, müssen wir erst einmal klären, worin eigentlich der Unterschied zwischen einem Online-Depot und einem herkömmlichen Depot steckt. Das Online-Depot erlaubt es Ihnen online mit Aktien und anderen Assets zu handeln, sodass Sie nicht nur eine größere Auswahl, sondern auch mehr Freiheiten haben. Ein herkömmliches Depot hingegen benötigt einen Gang zur Bank, sobald Sie diversen Handel betreiben möchten, sodass es ein größerer zeitlicher Aufwand ist.

Wozu braucht man den Broker?

Das Handeln mit einem Online-Broker hat für Einsteiger schon einmal den Vorteil, dass man ein Stück des Weges an die Hand genommen wird. Wenn Sie beispielsweise bei Etoro traden beginnen wollen, zu traden, so können Sie dies hier wann und wo auch immer tun. Statt stetig die Bank aufzusuchen, können Sie selbst entscheiden, welche Assets Sie handeln möchten. Sie bekommen alle wichtigen Informationen, wie die Übersicht des Marktes, Statistiken und wichtige Informationen zu den Assets ganz einfach und übersichtlich zusammengestellt. Bei einem herkömmlichen Depot kann es auch passieren, dass die Mitarbeiter der Banken eher von den stark variierenden Provisionen getrieben sind und Sie daher nicht wirklich in Ihrem Sinne beraten werden. Mit einem Online-Broker haben Sie ganz allein die Entscheidungsfreiheit über Ihre Investitionen, er verdient mit Ihnen zusammen, wenn Sie gute Gewinne machen.

Wie sicher ist die Anlage bei einem Online-Broker?

Die Sicherheit online, ist ein wichtiges Thema für viele Menschen und das auch aus gutem Grund. Vor allem, wenn es um das Trading geht, verstecken sich viele Scammer unter den Brokern. Angesichts dessen empfehlen wir Ihnen genügend Recherche zu betreiben, wenn es um die Auswahl eines Brokers geht. Er sollte zumindest schon einmal eine Lizenz für den deutschen Markt besitzen und man findet per Suchmaschine oder in entsprechenden Blogs meist ganz schnell heraus, wer die sogenannten schwarzen Schafe unter den Anbietern sind. Zugleich sollten Sie auch kein freies ungeschütztes WLAN verwenden, um Handel mit Ihrem Broker zu betreiben.

Welche Kosten entstehen beim Online-Broker?

Natürlich ist ein Online-Broker auch ein Unternehmen, welches den eigenen Service nicht kostenlos anbietet, doch auf welche Kosten müssen Sie sich  konkret einstellen? Hier kommen die Depotgebühren und auch die Ordergebühren auf Sie zu.

1. Depotgebühr

Natürlich kommt es im Endeffekt immer auf den Broker an, denn dieser beschließt die konkreten Kosten. Seien Sie sich daher sicher, dass Sie genau wissen, wie hoch die Gebühren sind, bevor Sie mit dem Traden beginnen. Die Depotgebühren sind oftmals im zweistelligen Bereich, doch gibt es auch Optionen, welche keine Depotgebühren verlangen. Diese Optionen haben dann oftmals höhere Ordergebühren. Sollten Sie allerdings daran interessiert sein langfristig anzulegen, statt stetig zu handeln, dann ist dies eine günstige Option für Sie.

2. Ordergebühr

Die Ordergebühr wird veranschlagt für jeden Handel, den Sie tätigen. Solche Kosten beginnen bei einem Euro bis hin zu 35 Euro. Dies ist natürlich ein großer Kostenfaktor, vor allem, wenn Sie beispielsweise planen auf das Day-Trading, also das tägliche traden zu setzen. Oftmals kommt es auch auf den Wert des Handels an, je höher der Trade, desto höher sind auch die Kosten. Manche Broker bieten auch eine Flatrate an, sodass hier diverse Trades durchgeführt werden können, ohne pro Handel zu zahlen. Vielmehr wird eine monatliche Gebühr veranschlagt, welche dann alle Trades abdeckt. Seien Sie sich demnach genau sicher, welche Gebühren pro Trade auf Sie zukommen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Achten Sie zugleich auf den Kundenservice des Brokers, denn leider kann es immer zu Fragen und Problemen kommen, sodass Sie sich auf diesen verlassen können sollten!

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