Biocannovea: Toller Ausblick beim Blick ins Körperinnere

Elisabeth und Horst Michael Brockmoser Foto: Biocannovea/PR

In Dresden öffnete Deutschlands erstes Immunanalyse-Zentrum, dem bundesweit 34 weitere folgen sollen.

Die Behandlungsräume auf der Wilsdruffer Straße 16 zwischen Kulturpalast und ehemaligem „Szeged“ dürften zu den schönsten in Dresden gehören, zumindest bieten sie einen sehr schönen Ausblick – nämlich mitten auf den Altmarkt und damit ins Zentrum der Stadt.


„Biocannovea Immunanalyse-Zentrum“ steht an der Tür des Unternehmens, das sich mit dem Blick ins Innere des menschlichen Körpers befasst. Genauer: Hier werden alle Parameter gescreent, die relevant sind für das Immunsystem des Menschen. „Wir erfragen quasi den Körperstatus, untersuchen also das Verhältnis von körpereigenen Mineralien und Vitaminen, ob es ausgewogen ist oder Mangelerscheinungen zeigt und ob zum Beispiel Toxine, Mikroben oder Entzündungsherde die Gesundheit beeinflussen“, erklärt Elisabeth Bruckmoser, die das Zentrum gemeinsam mit ihrem Mann Horst Michael gegründet hat. „Mit der Immunanalyse wollen wir ganzheitliche Gesundheitsprävention leisten, wir heilen keine Krankheiten, sondern versuchen, ihnen auf den Grund zu gehen“, stellt die gelernte Krankenschwester klar. „Wir betreiben Ursachenforschung statt Symptomunterdrückung.“


Wozu dient die Immunanalyse?

Elisabeth Bruckmoser erklärt das an einem Beispiel: „Wenn jemand jahrelang an Migräne, bestimmten Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet und keine Behandlung so richtig Erfolg bringt, dann kann das daran liegen, dass es Mangelerscheinungen oder bestimmte Schadstoffe im Körper gibt, die das Immunsystem negativ beeinflussen und Krankheiten auslösen können.“ Bei Menschen, die im Maler- und Lackierbereich, in der Landwirtschaft oder als Frisör arbeiten, können das zum Beispiel chemische Substanzen wie Pestizide oder Schwermetalle wie Quecksilber oder Alu sein, die sich im Laufe der Jahre im Körper ablagern.

Was wird analysiert?

Hier kommt die Immunanalyse ins Spiel. „Wir analysieren das Immunsystem anhand von vier Faktoren, untersuchen dafür Haare, Blut, Stuhl und Urin. Dazu arbeiten wir mit renommierten Laboren zusammen, die Haaranalyse wird zum Beispiel in den USA durchgeführt“, sagt Horst Michael Bruckmoser. Liegt dann das Ergebnis vor, wird gemeinsam mit dem Patienten entschieden, ob schädliche Stoffe über Infusionstherapie aus dem Körper abgeleitet oder fehlende Vitamine und Mineralien eingeleitet werden.

Was kommt nach der Analyse?“

Wenn also feststeht, was dem Körper fehlt oder was an Schadstoffen abgeleitet werden sollte, dann kann ein Therapieplan, gemeinsam mit unserem Experten- team, aufgestellt werden“, so Elisabeth Bruckmoser.
Die Mikronährstoffe haben ein patentiertes Mizellierungsverfahren durchlaufen. „Nur so können nämlich Nähr- und Vitalstoffe, die primär fettlösliche Beschaffenheit aufweisen, in wasserlösliche Form gebracht und stabilisiert werden, damit der menschliche Organismus barrierefrei auf die zugeführten Wirkstoffe zugreifen kann.“

Betreut werden die Patientinnen und Patienten im neuen Zentrum auf der Wilsdruffer Straße dabei von medizinisch ausgebildetem Fachpersonal, dazu gehören Krankenschwestern, Heilpraktiker*innen und künftig auch eine Ärztin aus dem internistischen Bereich. Insgesamt stehen acht Behandlungsplätze zur Verfügung.


Ob die Kosten für die Immunanalyse ganz oder teilweise von der Krankenkasse getragen wird, müssen die Patienten im Vorfeld klären. Kostenfrei sind auf jeden Fall die Erstellung des umfangreichen Anamnesebogens und das Anamnesegespräch.

Dem ersten Immunanalysezentrum in Dresden sollen bald weitere folgen. Noch in diesem Jahr wollen Bruckmosers drei weitere in Berlin, Potsdam und Hannover eröffnen. „Bundesweit sollen es um die 35 werden, die meisten dann als Franchiseunternehmen“, so Horst Michael Bruckmoser.


Mit ihrer hinter dem Projekt stehenden Firma Micro-Medical Instrumente GmbH sind die beiden übrigens von der Patzelt Stiftung für den Mittelstandspreis 2022 nominiert worden. Zu den „Top 100“ 2022 der Mittelstandsunternehmen gehören sie bereits.

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