Filmnächte am Elbufer: Ohne Einschränkungen ab 23. Juni

Foto: Toni Kretschmer

Noch 30 Tage, dann geht’s endlich los: Das Areal am Königsufer darf wieder rappelvoll bespielt werden

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Einschränkungen bedeutet „ausverkauft“ wieder: Im Abendfilm sitzen 3.800 Zuschauer, im nachmittäglichen Familienkino 800 und bei Konzerten singen 12.000 Zuschauer mit ihrem Star mit.

Gleich zur Eröffnung am 23. Juni läuft ein Film, auf den die Fans zwei Jahre warten mussten: „Keine Zeit zu sterben“, der neueste James-Bond-Streifen.

Es folgen weitere 48 Klassiker, Neuheiten, Blockbuster, Premieren, Previews und Art-House-Filme sowie 32 Filme im Familienkino, die an den 67 Filmnächte-Tagen gezeigt werden. „Wir konnten in diesem Jahr bei unserem Programm aus dem Vollen schöpfen und hatten wirklich die Qual der Wahl, was die Filme betrifft, die wir zeigen“, sagt Geschäftsführer Matthias Pfitzner. „Viele Filme wurden aufgrund der Pandemie zurückgehalten, nun kommen sie auf die große Leinwand“, so Matthias Pfitzner.

Zu den großen Blockbustern, die vor der prachtvollen Dresdner Kulisse laufen, gehören House of Gucci, Dune, Tod auf dem Nil, Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush, Downton Abbey II und Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnis.

Immer wieder werden auch Schauspieler, Regisseure und an Filmen beteiligte Akteure die Filmnächte am Elbufer besuchen. So ist der Besuch von Leander Hausmann und Sönke Wortmann schon gesetzt, viele andere sind angefragt und eingeladen. Darunter Sebastian Bezzel, der Kommisar Eberhofer, dessen „Guglhupfgeschwader“ am 3. August Preview feiert.

Teil 3 der Monsieur Glaude-Reihe und ein echter Dresdner Film

Ein besonderes Highlight erwartet die Filmfans am Mittwoch, dem 20. Juli: Dann gibt es exklusiv die Premiere des neuesten Teils der Komödien-Reihe „Monsieur Claude“ zu sehen. „Wir sind sehr stolz, dass bei den Filmnächten die Premiere des Films „Monsieur Claude und sein großes Fest“ stattfindet. Bereits die ersten beiden Teile liefen bei uns sehr erfolgreich als Erstaufführungen. Wir freuen uns, dass auch diesmal wieder das Filmteam anwesend ist“, so Pfitzner weiter.

Ebenfalls nennenswert ist der Film „Jonas Deichmann – Das Limit bin nur ich“ (27.07.). Ein Streifen über den Triathleten Deichmann, der zusammen addiert 120 Triathlons am Stück, einmal um die Welt, von München bis München, absolvierte. „Wir sind eine kleine Dresdner Produktionsfirma. Für uns ist es Wahnsinn, dass wir diesen Film auf der großen Leinwand bei den Filmnächten zeigen können,“ so Co-Regisseurin Steffi Rostoski von ravir film.

Familienkino am Nachmittag

Feuerwehrmann Sam, Lauras Stern, Die Olchis – Willkommen in Schmuddelfing, happy Family 2, Cliffort, der große rote Hund, Die Croods, Sing – die Show deines Lebens – das sind nur einige der 32 Filme am Nachmittag. Als „Junge Klassiker“ laufen hier u.a. Moritz in der Litfaßsäule, La Boum – die Fete, Alfons Zitterbacke und Aber Vati: Vati will nicht heiraten.

Lust auf Mitsingen? Nur Mut

Für alle Fans des geselligen Singens, um das imaginäre Lagerfeuer gibt es am 17. August ein großes Highlight. Betreutes Singen, die Scheune Dresden und die Filmnächte präsentieren gemeinsam „S!NG – Die große Mitsing Revue + Mamma Mia – Der Film“. „Es geht darum, gemeinsam zu singen wie am Lagerfeuer, nur eben größer. Das Publikum kann Vorschläge machen, der Text wird dann an die Leinwand gestrahlt. Es wird ein großes musikalisches Fest“, so Reentko Dirks von „Betreutes Singen“. 

Mehr Konzerte als bisher

15 Konzerte – und damit einige mehr als bisher – stehen auf dem Programm. Die meisten davon sind Nachholkonzerte (u.a. Sarah Conner, Mark Forster, Broilers, Deichkind, Silbermond). Neu sind die Konzerte mit SEED und Clueso (hier sind noch Tickets vorhanden). Roland Kaiser darf sechs Mal seine Kaisermania feiern, schließlich hat der Fast-Dresdner kürzlich seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Das gesamte Programm ist ab sofort unter hier einsehbar.

Tickets kosten online 10 Euro, Kinder 7 Euro (bisher 9,80 und 6,80), an der Abendkasse 12 und 9 Euro.

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