Kunstgewerbemuseum öffnet alten Orientalischen Raum fürs Publikum

An der Ecke Güntz-/Gerokstraße wurde der Orientalische Raum fürs Publikum geöffnet. Foto: Una Giesecke

Lange Zeit war er verschlossen: der ehemalige „Orientalische Raum“ an der Güntzstraße/Ecke Gerokstraße. Das Kunstgewerbemuseum hat dort am Donnerstag mit einer Performance einen neuen Ausstellungssaal eröffnet, der experimentelle und zeitgenössische Werke zeigt.
Den Anfang macht eine Schau des Kunstfonds mit 25 aktuellen Erwerbungen, deren Urheber gesellschaftliche Konflikte thematisieren. Mehrere VideosSusanne Keichels zeigen Fremdheit und Ausgegrenztsein von Migranten oder Subszenen.
Caroline Hake beobachtet in Fotografien den Abbruch und Neubau einer Integrativen Gesamtschule. Eine andere Serie beschäftigt sich mit der Erinnerungskultur um den Mord an Marwa El-Scherbini 2009 im Landgericht Dresden, dabei changieren Susanne Keichels Aufnahmen zwischen Schnappschuss und Pressebild. Martin Reich rückt Karnevalsverein und Feuerwehr in einem thüringischen Dorf in den Fokus.

„Vor Ihnen, das Meer – resp. der Asphalt, die Schäden…“ Neuzugänge des Kunstfonds aus den Förderankäufen der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Labor Güntzstr. 34,
bis 24.4. Do./Fr., 14 bis 20 Uhr, Sa./So., 10 bis 18 Uhr

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Überraschung am oberen Treppenende: Blick in die Gipsabdrucksammlung Foto: Una Giesecke

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