Stumpi dreht in Dresden

Der Dresdner Schauspieler Wolfgang Stumph neben seinem Fahrrad vor dem Panorama von Kunstakademie, Frauenkirche, Ständehaus und Georgentor auf der Augustusbrücke. (Foto: Marko Förster/dpa)

Stumpi war am Wochenende in Dresden. Mit einem Filmteam machte er Aufnahmen in seiner alten Heimat. „HeimatLiebe“ heißt er denn auch, sein zweiter Dokumentarstreifen. Darin proträtiert Wolfgang Stumph Auswanderer. Aber keine aus Nahost oder Afrika, sondern Menschen aus den neuen Bundesländern, die nach der Wende ihre Heimat verlassen haben. Seit 1990 sind dies rund 1,6 Millionen Sachsen, Thüringer und Sachsen-Anhaltiner.
„Ich habe sie unter anderem gefragt, wo sie sich zu Hause fühlen und woran ihr Herz hängt“, berichtet der bundesweit bekannte Dresdner Schauspieler. „Es geht mir um den Begriff und die Definition von Heimat in einer globalisierten Welt.“
Für die Aufnahmen besuchte Wolfgang Stumph unter anderm Kuba und den Polarkreis. Und Dresden, wo er beispielsweise auf dem Rathausturm und auf der Augustusbrücke filmte.
2015 hatte Stumpi sich auf dokumentarische Spurensuche begeben und „Go Trabi go forever“ an ehemaligen Drehorten des Leinwandhits von vor 25 Jahren begeben. „Ich habe Blut geleckt und die Idee weiterentwickelt“, erklärt Wolfgang Stumph die Idee für „HeimatLiebe“, der im Oktober im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) Premiere feiert.

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