Dresden gibt mehr Geld aus als vorhanden ist

Hartmut Vorjohann. Foto: Holm Heli
Hartmut Vorjohann. Foto: Holm Heli

250 Millionen Euro für Investitionen in Schulen, mit Kulti und Kraftwerk Mitte zwei Kultur-Großprojekte, die betrieben werden müssen, sowie immer mehr Geld für das Rathaus-Personal: Dresden wird in den nächsten zwei Jahren mehr Geld ausgeben als einnehmen. Die gute Nachricht dabei: Steuern und Abgaben spülen konstant mehr Geld in die Kassen. Bei der Gewerbesteuer kommen nach den Prognosen von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (53, CDU) bis 2018 zehn Millionen obendrauf. Auch Einkommen- und Umsatzsteuer steigen. Im Gegenzug werden die Rathausmitarbeiter immer mehr (+300 Stellen) und teurer. Auch die Kosten für Kitas steigen. Der Etat von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (38, Linke) wächst um gut elf Prozent von 90 und 100 Millionen Euro. Insgesamt macht Dresden so nach den Plänen des Finanzbürgermeisters in den nächsten zwei Jahren 66 Millionen Miese. Die können noch aus Ersparnissen ausgeglichen werden. „Für die Zeit danach wünsche ich mir irgendwelche Lurche, die immer mal wieder für Bauverzögerung sorgen“, scherzt Vorjohann. Der erste Haushalt vor Rot-Rot-Grün hat rückblickend aber keine unüberwindbaren Löcher aufgeworfen: „Wir haben ohne Neuverschuldung große Investitionen in Kulturbauten, Kitas und Schulen auf den Weg gebracht“, so Thomas Blümel (51,SPD). (DiHe)

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