3D-Graffiti in Dresdens Szeneviertel darf länger bleiben

Das Flachbild Across the Borders von Leon Kerr an der Alaunstraße in Dresden zeigt Porzellanfiguren in 3D. Foto: Una Giesecke

Das dreidimensionale Graffiti „Across the Border“ des Holländers Leon Kerr darf doch noch etwas länger den Scheune-Vorplatz an der Dresdner Alaunstraße zieren. Die Stadt hatte zunächst Auflage erteilt, es nach 14 Tagen zu entfernen. Angesichts der künstlerischen Qualität und der wesentlich länger sichtbaren Schmierereien an den Sitzgelegenheiten gleich daneben hat das Stadtplanungsamt nun eingelenkt und die Frist verlängert, „solange das Bild noch ansehnlich ist“.
Zurzeit lenkt es die wohlwollenden Blicke vieler Passanten auf sich, manche machen Selfies, um sich mit deren Einsendung an einem Gewinnspiel zu beteiligen. Denn der Künstler kommt ab dem 1. Oktober gemeinsam mit 39 anderen Street Artisten erneut nach Dresden, um in der Zeitenströmung eine „Magische Stadt“ zu erschaffen. Seine Werbung in der Äußeren Neustadt könnte die Sonderschau, die bis Januar läuft, sogar noch überdauern. Die verwendeten Acrylfarben können bis zu ein Jahr lang Wind, Wetter und Schuhsohlen trotzen.

http://www.magiccity.de/

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