Sperrgebiet wegen Geflügelpest in Dresden

Verdacht auf Vogelgrippe: Eine medizinisch-technische Assistentin untersucht verschiedene Proben in der Untersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsens (LUA) in Dresden auf die Epidemie Foto: imago/momentphoto/Killig

Eine tote Wildente gab den Ausschlag. Gefunden an einem See in Birkwitz-Pratzschwitz nahe Dresden und untersucht im Referenzlabor Insel Riems am Wochenende, trug der Vogel das Virus H5N8 in sich. Dies teilt zuständige Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit. Rund um den Fundort ist ein Sperrbezirk eingerichtet worden, um die Ausweitung der Tierseuche zu verhindern. Er ragt in das Stadtgebiet von Dresdens Südosten hinein nach Meußlitz, Söbrigen und Oberpoyritz. Das Beobachtungsgebiet geht bis nach Striesen und ins Schönfelder Hochland.
Am Niedersedlitzer Lockwitzbach wurde am Montag ebenfalls eine tote Ente gefunden, die derzeit auf Geflügelpest untersucht wird.

Was tun, wenn tote Vögel gefunden werden?    
Wer tote Tiere – und jetzt insbesondere Wildvögel – im öffentlichen Raum des Dresdner Stadtgebietes findet, sollte diese bitte nicht anfassen. Stattdessen ist die Feuerwehr über den Fundort zu informieren. Die Telefonnummer 0351 81550 ist ständig besetzt, auch am Wochenende. Die Feuerwehr arbeitet mit den Seuchenbekämpfern aus dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zusammen, um die Tierkörper zu entfernen und wenn nötig einer Untersuchung zuzuführen. Dies dient dem Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpest. Im Sperrbezirk ist weiterhin alles verendete Geflügel durch den Tierhalter auf Geflügelpest untersuchen zu lassen. Zudem wurde ein Verbringungsverbot von lebenden Vögeln und Brut-Eiern verhängt.

Was ist mit Hunden und Katzen?    

Im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet dürfen diese nicht frei laufen. Es besteht die Gefahr der Weiterverbreitung der Seuche durch die Haustiere.

Darf Geflügelfleisch bedenkenlos gegessen werden?  
Aktuell besteht im Freistaat Sachsen kein Gefährdungspotenzial für den Menschen. Geflügelfleisch und verarbeitete Produkte können unbedenklich verzehrt werden. Auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und sollte grundsätzlich geachtet werden.

Wo bekommt man weitere Informationen?  
Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat alle aktuellen Informationen online bereitgestellt unter www.dresden.de/gefleugelpest. Es wird an alle Tierhalter und Bürger appelliert, durch umsichtiges Verhalten zum Schutz vor Eintrag der Geflügelpest beizutragen.

1 Kommentar

  1. Guten Tag! Mein Name ist Hannelore Plath, bin 74 Jahre und habe eine Frage. Mir ist ein Kater zugelaufen.der lässt sich nicht einsperren sondern kratzt und beißt wenn er im Raum bleiben muss. Ansonsten ist er sehr, sehr lieb, verschmust und anhänglich.
    Haben Sie einen guten Rat für mich wie ich mich verhalten soll. Ich möchte ihn gern behalten.
    Vielen Dank im Voraus.
    Hannelore Plath – Königsteiner Strasse 15 – 01796 Pirna

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