Advertisements

Zu Osdern, bidde

Horche ma droff, nuh kommd was ganz Zusammenhangvolles. Ich kann’s ni fassn, aber es kommd immer schlimmer, vor allem wenn mor dengd. Off äm Blakad in Dräsdn mussde ich lesen: „An Ostern wird ge(f)eiert.“ Da ham mor glei ma zwee Verledzung dor säggsischn Schbrache.

Ersdens: Was in Klammern lässd immer vormudn, dass da eener keene Idee hadde und es deshalb lusdsch fand, dass eener erschd feierd und dann eierd. Das kann mor noch durchgehn lassn.

Viel, viel, viel schlimmer is zweedens das „an“. Ich hadde an und für sich gehoffd, dass das ni mehr vorkommd, aber es is offenbar wie ä Virus, der sich ausbreided. Hierzulande heeßd es „zu“ Osdern, zu Weihnachdn, zu Silvesdor. Und das is ni nur ab und zu, sondern immer zu.

Mir sachn ja zu dä Zuzüchlern ooch ni, dass se anzüchlich sin. Mor kann sich an Osdereiern schdoßn, an ihn reibn oder an sie denkn, aber mor gehd zu dem Fesd, had was zu feiern.

Mir gehd das zunehmend off dä Nervn, dass mid dor Schbrache so rumgeschluderd wird. Das is enne Zunahme an Kauderwelsch. Mir Dräsdner ham zu Hause nuh ma unsere eigne Zuwendung zur Schbrache und da müss mor ooch bissl droff achdn, dass mir uns ni dodal offgebn. So is das. Guddmachn. Und frohe Osdern. Eure Kudscherin

kutscherin@dawo-dresden.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: