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Sächsische Kandidatinnen zur Bundestagswahl befragt

Christine Schlagehan (FDP Görlitz), Simone Raatz (SPD Freiberg), Monika Lazar (Grüne Leipzig), Charlie Bethmann (Moderation), Katja Kipping (Linkenchefin), Christiane Schenderlein (CDU) am 14. Juni auf dem Salonschiff Christine Schlagehan (FDP Görlitz), Simone Raatz (SPD Freiberg), Monika Lazar (Grüne Leipzig), Charlie Bethmann (Moderation), Katja Kipping (Linkenchefin), Christiane Schenderlein (CDU) am 14. Juni auf dem Salonschiff "Gräfin Cosel" am Dresdner Terrassenufer. Foto: Una Giesecke

Männer in Leitungspositionen neigen zum Teile-und-herrsche-Prinzip, meint eine leitende Angestellte aus Radeberg am „Weiberstammtisch Dresden“. „Frauen hingegen legen eher Wert auf solidarisches Erreichen von Zielen“, ist die Erfahrung der Anwesenden, die sie in der jüngsten Diskussionsrunde des Netzwerks für Wirtschaft und Politik einwarf, um die zum Podiumsgespräch geladenen sächsischen Spitzenkandidatinnen zur Bundestagswahl nach ihrer Auffassung von Gleichheit zu fragen.

Simone Raatz von der SPD gab zu, dass die alte Forderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ längst nicht erfüllt sei und ihre Partei eine Frauenquote für Führungskräfte anstrebe.
Katja Kipping von den Linken sprach sich für ein Mindestmaß an Absicherung und sozialen Garantien aus, um die wachsenden Ungleichheiten zu verringern. „Hartz IV hat lange Schatten auf die Seelen gelegt. Wir wollen, dass alle Bürger vor dem freien Fall in Schikane und Armut geschützt sind.“

Die Parteivorsitzende kandidiert für den Wahlkreis Dresden 1. „Menschen mit niedrigeren und mittleren Einkommen sollen bessergestellt werden“, sagte sie auf die Frage, wie sie das Robin-Hood-Prinzip umsetzen wolle. Ihre Antwort zielte auf die Superreichen: „Höhere Steuern auf Bruttogehälter ab 7 100 Euro monatlich.“ Für eine Verkäuferin sollten 270 Euro mehr Rente herausspringen.

Den Mittelstand brachte eine Dresdner Familienanwältin ins Gespräch. Christiane Schenderlein von der CDU will sich für geringere Krankenversicherungsbeiträge für Selbstständige einsetzen. FDP-Kandidatin Christine Schlagehan fordert eine Soll-Ist-Umsatzbesteuerung und die Vorfälligkeit der Sozialabgaben abzuschaffen.

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