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Dresdner setzen sich für historische Fassaden in der Lingnerstadt ein

Repräsentative Sandsteinfassade des früheren Palais Kaskel-Oppenheim Quelle: wikipedia Repräsentative Sandsteinfassade des früheren Palais Kaskel-Oppenheim Quelle: wikipedia

Es ist ein Filetstück in Dresdens Zentrum – die geplante Lingnerstadt zwischen Hygiene-Museum und St. Petersburger Straße soll als durchgrüntes Neubaugebiet künftig 3.000 Haushalte beherbergen. Architekturbezüge zur einstigen Bebauung vor der Zerstörung 1945 hat der Investor Immovation bislang allerdings nicht vorgesehen.

Und hier haken nun mehrere Ideengeber ein. Der Semperclub und die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) kämpfen für den Wiederaufbau des 1845 von Gottfried Semper entworfenen Palais für den Bankier Martin Wilhelm Oppenheim. Das 35 Meter lange Neorenaissance-Gebäude an der Ecke zur heutigen Zinzendorfstraße erbte 1870 Freiherr Carl von Kaskel, Mitgründer der Dresdner Bank. Das repräsentative Sandsteingebäude brannte nach den Luftangriffen am Ende des Zweiten Weltkrieges aus, die ruinöse Hülle wurde 1952 abgerissen.

Das gleiche Schicksal erlitt das Prinzenpalais im Blüherpark. Für eine Wiedererrichtung seiner äußeren Gestalt an der Zinzendorffstraße setzt sich nun die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat ein. Auf dem Grundstück direkt neben dem Hygiene-Museum sind noch Fundamentreste vorhanden. Auch der Hofbrunnen, eine Sandsteinvase und zwei Figuren wurden gerettet. Allerdings: Im Blüherpark soll Grün für einen Ausgleich zur geplanten Wohnbebauung sorgen.

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