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Nach Attacke: Ministerin sieht keine no-go-areas in Dresden

Die Ministerin für Integration in Sachsen, Petra Köpping (SPD). Foto: Arno Burgi/Archiv Die Ministerin für Integration in Sachsen, Petra Köpping (SPD). (Foto: Arno Burgi/Archiv)

Dresden. Nein, von No-go-areas in Dresden will Sachsens Integrationsministerin nicht sprechen. „Die umstehenden Menschen, die den Angriff gesehen haben, haben ja eingegriffen, sich eingemischt und eben nicht weggesehen“, sagt Petra Köpping (SPD) zu der Attacke auf eine junge Äthiopierin am Dienstag in Dresden. Gleichzeitig verurteilte sie den mutmaßlich rassistischen Angriff.

Nach der vermutlich rassistisch motivierten Hunde-Attacke auf eine Äthiopierin in Gorbitz haben sich zwei Zeugen bei der Polizei gemeldet. Zum Inhalt der Aussagen würden jedoch noch keine Angaben gemacht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase, am Donnerstag. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung dauerten an.

Die 19 Jahre alte Äthiopierin war am Dienstag an der Straßenbahnhaltestelle Merianplatz zunächst aus einer Gruppe heraus beschimpft worden. Zu der Gruppe habe auch eine Hundehalterin gehört, die ihr Tier schließlich auf die junge Frau losgelassen habe. Erst durch das Einschreiten von Umstehenden wurde der Hund wieder an die Leine genommen. Das Opfer erlitt leichte Bisswunden und einen Schock. (mit Material von dpa und sz online)

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