Gedenken an die Reichsprogromnacht

Gedenken zum Reichsprogrom: Am 9. November an der Synagoge. Foto: © Maros Mraz, CC-BY-SA-3.0
Gedenken zum Reichsprogrom: Am 9. November an der Synagoge. Foto: © Maros Mraz, CC-BY-SA-3.0

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht findet am Freitag, 9. November 2018, 14 Uhr, die Gedenkveranstaltung im Heinz-Joachim-Aris-Saal der Neuen Synagoge Dresden, Hasenberg 1, statt. Es sprechen die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Dr. Nora Goldenbogen und Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Weiterhin stellen Schülerinnen und Schüler aus dem Gymnasium Dresden-Plauen, der 30. Oberschule Dresden, der 82. Oberschule „Am Flughafen“, der 88. Oberschule „Am Pillnitzer Elbhang“ und dem Förderzentrum „A. S. Makarenko“ Berichte von Zeitzeugen vor und sprechen darüber, was das Gedenken an die Ereignisse vor 80 Jahren für sie in der Gegenwart bedeutet. Der Synagogenchor Dresden umrahmt musikalisch die Gedenkveranstaltung. Es folgen das „El mole Rachamim“ und das Kaddisch-Gebet.

Gegen 15 Uhr findet eine Kranzniederlegung durch Repräsentanten aus dem Sächsischen Landtag, des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden statt. Es besteht die Möglichkeit, eine einzelne Blume niederzulegen. Blumen werden im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden ausgereicht.
Veranstalter des Gedenkens sind die Landeshauptstadt Dresden in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden. Am Hasenberg erinnert eine Stele an den Standort der Dresdner Synagoge, gebaut von Gottfried Semper, 1840 eingeweiht und 1938 zerstört.

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