Personal-„Rotation“ bei den Eislöwen Dresden

Nach vier Pleiten in den ersten vier Spielen der neuen DEL2-Saison musste Eislöwen-Trainer Bradley Gratton gehen. (Foto: S. Manig)

Der neue Cheftrainer, Sportdirektor Barth, erklärt seinen Rückzug.

Déjà vu zur vergangenen Saison? Die Dresdner Eishockeycracks haben nach den ersten vier Partien der neuen DEL2-Saison eine ernüchternde Bilanz aufzuweisen. Mit lediglich zwei Punkten rangieren die Eislöwen auf dem letzten Tabellenplatz.
Kein Wunder, dass die Reaktion nicht ausblieb und die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Bradley Gratton beendet wurde. Die Entscheidung des Clubs teilte Sportdirektor Thomas Barth am Dienstagmorgen dem 48-jährigen Kanadier und der Mannschaft noch vor der ersten Trainingseinheit mit. Zwei Tage nach der Trainerentlassung zog Sportdirektor Barth die Konsequenzen aus der derzeitigen Misere der Eislöwen und erklärte seinen Rücktritt. Peter Micksch, Präsident des Eissportclubs Dresden, dankte Thomas Barth und betonte: „Wir akzeptieren seine Entscheidung und nehmen die Situation zum Anlass, vorhandene, durchaus erfolgreiche Strukturen sowie Kompetenzen für die Zukunft neu zu ordnen.“ Die erste wichtige Veränderung gab es bereits am Donnerstag: Rico Rossi betreut ab sofort die Mannschaft und stand bereits am Freitag beim Derby-Kracher gegen die Eispiraten Crimmitschau vor heimischer Kulisse hinter der Eislöwen-Bande.
Seit 1996 ist Rossi als Coach aktiv. Zwei Spielzeiten besetzte er die Position des Co-Trainers beim DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, bevor er die Heilbronner Falken als Cheftrainer in die DEL2 führte. Er wechselte zur Saison 2014/15 als Headcoach zu den Kassel Huskies, mit denen er 2015 den Gewinn des DEL2-Meistertitels feierte. (EKG)

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