Kreuzungen an Vorfahrtsstraßen werden rot

Seit dem 17. September können Radfahrer*innen und Fußgänger*innen die Fabrikstraße am Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden-Löbtau nicht mehr passieren. // Symbolfoto: Sven Ellger/Archiv

Fahrbahneinfärbung sorgt für Sicherheit für Radfahrer.

Aktuell laufen an mehreren Stellen im Stadtgebiet Arbeiten zum Rotfärben der Einfahrten an Vorfahrtsstraßen. Eine Maßnahme ist die Einmündung Kesselsdorfer Straße/Julius-Vahlteich-Straße. Etwa 480 Quadratmeter Radweg werden mit roter Reibeplastik belegt, um die Sicherheit für den Radverkehr zu erhöhen. „Vor allem beim klassischen Rechtsabbiegen, das Radfahrer gefährden kann, hilft eine deutliche Farbmarkierung. Gerade bei den Schutzstreifen ist es für Fahrradfahrer sicherheitserhöhend, wenn Autofahrer im grauen Nieselregen nicht nur schwache weiße beziehungsweise graue Strichel-Linien sehen können“, erläutert Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.
„Mit den Rotfärbungen werden Dresdnerinnen und Dresdner, die bisher noch nicht das Rad für ihre täglichen Wege nutzen, vielleicht auch angeregt, dies hin und wieder zu tun. Eine Mobilitätswende, erfordert ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Fahrbahnmarkierungen allein reichen natürlich nicht aus, um Dresden fahrradfreundlicher zu machen“, stellt Schmidt-Lamontain klar. „Zusätzlich benötigen wir deutlich breitere und komfortablere Radverkehrsanlagen in der Stadt.“
Die Kosten für die Rotfärbung des Fahrradstreifens an der Kesselsdorfer Straße/Julius-Vahlteich-Straße belaufen sich auf rund 16 000 Euro.

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