„Doppelpacker“ Schmidt lässt Dynamo jubeln

Riesenjubel der Dynamos nach dem sehenswerten Führungstreffer durch Patrick Schmidt. // Foto: S. Manig

Mit dem zweiten Sieg in Folge lebt die Hoffnung im Abstiegskampf wieder.

Dynamo Dresden schöpft im Abstiegskampf der 2. Bundesliga neue Hoffnung. Mit einem 2:1 im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue gelingt der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion der erhoffte Befreiungsschlag. Dank der beiden sehenswerten Tore von Patrick Schmidt (44./59.) verkürzt das Tabellenschlusslicht den Abstand zum rettenden Ufer in der Tabelle.

Allerdings brauchte Dynamo erst mal wieder einen Rückstand, um ins Spiel zu kommen. Jan Hochscheidt, Aues Matchwinner der Vorwoche beim 3:0 gegen den HSV, traf schon kurz nach Anpfiff die Latte, erzielte dann sogar die Führung. Für Dresden begann das Ostderby alles andere als gut. Doch Dynamo drehte das Spiel auf spektakuläre Art.

Wie schon eine Woche zuvor ließen sich die Schwarzgelben vom Rückstand nicht schocken und erarbeiteten sich zusehends mehr große Möglichkeit zum Ausgleich. Allein der dänische Angreifer Makienok hätte das Spiel mit vier guten Möglichkeiten schon im ersten Durchgang entscheiden können., scheiterte jedoch jedes Mal an Aues Schlussmann. Besser macht es da Patrick Schmidt, der nach 40 Minuten auf Hereingabe von Donyoh aus knapp sechs Metern den verdienten Ausgleich für die Hausherren erzielte.

Auch nach dem Wiederanpfiff war Dynamo das gefährlichere Team und drückte vehement auf den fünften Heimsieg. Einzig Aues Torwart Männel wusste das zunächst zu verhindern. Der 31-Jährige parierte mehrfach sehenswert gegen Makienok (52.) und Donyoh (57./58.). Einzig Schmidt wusste den FCE-Keeper zu überwinden. Sein Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ ins linke untere Eck erwischte Männel auf dem falschen Fuß.

Dynamo ist durch den Sieg nun punktgleich mit dem Tabellenvorletzten Karlsruher SC und hat einen Zähler Rückstand auf Wehen Wiesbaden auf dem Relegationsplatz. Bis „über den Strich“, dem Tabellenplatz 15, den aktuell der VfL Bochum inne hat, sind es nur noch vier. Am kommenden Sonntag steht dann die schwere Auswärtsaufgabe bei Hannover 96 an. ekg

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