Grundstein für Gymnasium Klotzsche gelegt

Foto: Schulleiter Frank Haubitz (rechts im Bild) verschließt gemeinsam mit dem Polier die Zeitkapsel, die mit dem Grundstein eingemauert wird. // Anja Stöhr

Corona-bedingt im kleinen Rahmen legten am Dienstag, 23. Juni 2020, der amtierende Bildungsbürgermeister Detlef Sittel, Schulleiter Frank Haubitz und die beteiligten Bauunternehmen den Grundstein für das neue Schulgebäude des Gymnasiums Klotzsche. Der viergeschossige Neubau soll den Plattenbau vom Typ Dresden Atrium aus dem Jahr 1975 ersetzen, der, seinerzeit für die 105. Polytechnische Oberschule errichtet, Brandschutzmängel aufwies und zwingend sanierungsbedürftig war. Seit 1992 nutzte das Gymnasium Klotzsche das Schulgebäude. In den Sommerferien 2019 starteten schließlich die Abbrucharbeiten. Schüler- und Lehrerschaft zogen an den Auslagerungsstandort Schulcampus Pieschen. Voraussichtlich zum Schuljahr 2022/2023 werden sie in ihr neues Schulhaus an der Karl-Marx-Straße zurückkehren. Dort können rund 1 120 Schülerinnen und Schüler in fünf Zügen lernen. Damit zählt das Gymnasium Klotzsche zukünftig zu einem der größten gymnasialen Schulstandorte Dresdens.

Die künftigen Klassenräume werden sich in den beiden äußeren Gebäudeflügeln befinden und sind als „Jahrgangscluster“ angelegt. Dabei werden Lern- und Unterrichtsräume mit den zugehörigen Aufenthalts- und Erholungsbereichen zu einer Einheit zusammengefasst. Alle Fachkabinette liegen zentral im mittleren Gebäudeflügel und sind auf kurzem Weg von den Klassenzimmern erreichbar. Im Foyer werden jeweils auf den Etagen attraktive Pausenbereiche eingerichtet. Im Norden des Schulgeländes befindet sich die 2014 gebaute Schulsporthalle, die auch während der Bauzeit mit wenigen Einschränkungen für den Vereinssport nutzbar ist. Gegenüber dem Schulgebäude entsteht ein Sportfreibereich für Mannschafts- und Ballsportarten im Schulunterricht. Für die Freizeitgestaltung wird er öffentlich zugänglich sein.


Zur Grundsteinlegung betonte Sittel, wie wichtig die kontinuierliche Fortsetzung des Schulbaues auch in Zeiten der Corona-Pandemie sei und sprach sein Lob an die Bauunternehmen aus: „Wir danken allen Beteiligten für den unermüdlichen Einsatz und die geleistete Qualität. Uns als Landeshauptstadt Dresden liegt es besonders am Herzen Lernumgebungen zu schaffen, die Kinder und Jugendliche in ihrem Lernprozess inspirieren und unterstützen. Wir freuen uns daher über das schnelle Fortschreiten der Arbeiten, damit Schülerinnen und Schüler bald in ihr eigenes modernes Schulhaus zurückkehren können.“

Insgesamt investiert die Stadt Dresden für dieses Projekt rund 31 Millionen Euro, wovon rund 21,7 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ des Freistaates stammen.

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