Spenden für Brazzaville auf dem Weg in die Partnerstadt

Oberbürgermeister Dirk Hilbert vor der transportfertig verpackten Lieferung für die Partnerstadt Brazzaville, in der Hand hält er ein sog. Atembeutelschlauchsystem. // Foto: Marko Beger

Die Covid-19-Pandemie hat auch die Menschen in Dresdens Partnerstadt Brazzaville mit ihren Folgen getroffen. Der Dresdner Stadtrat hat beschlossen auf zwei Wegen zu helfen:

  • eine finanzielle Zuwendung über das World Food Programme (WFP) in Brazzaville in Höhe von 50 000 Euro, verbunden mit dem Aufruf an die Dresdner Bevölkerung, diesen Betrag mit Spenden aufzustocken
  • eine Sachmittelspende für das Universitätsklinikum Centre Hospitalier Universitaire (CHU) de Brazzaville

Diese Sachmittelspende soll in dieser Woche in Brazzaville ankommen. Sie besteht aus 2.000 Einwegblusen, 9.000 Untersuchungshandschuhen, 2.000 chirurgischen Masken, 3 000 N95-Masken, 40 Atembeutelschlauchsystemen, 500 antibakterielle Filtern für Beatmungsgeräte, 1.000 Bettlaken und 100 Vliesanzügen sowie 500 Gesichtsvisieren. Der konkrete Bedarf wurde vorab mit dem Universitätsklinikum in Brazzaville abgestimmt.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich freue mich sehr, dass wir nun den zweiten Teil der Dresdner Hilfe für die Partnerstadt Brazzaville auf den Weg bringen können. Das dortige Universitätsklinikum benötigt die Verbrauchsgüter dringend, um die von der Covid-19-Pandemie betroffenen Menschen so gut es geht zu versorgen. Dabei konnten wir auf die Expertise des Städtischen Klinikums Dresden zurückgreifen, das uns bei der Zusammenstellung und Beschaffung der Hilfsgüter hervorragend unterstützt hat. Ebenfalls eine große Hilfe war die Forschungsallianz DRESDEN-concept e. V., die von der geplanten Sachmittelspende erfahren und von sich aus Unterstützung angeboten hat. Insgesamt 500 im Verbund eigens hergestellte Gesichtsvisiere stellt der DRESDEN-concept e. V. kostenfrei zur Verfügung. Dafür meinen allerherzlichsten Dank.“

Die Warenlieferung hat einen Sachwert von 32 000 Euro. Für die Transportkosten konnte die Landeshauptstadt Fördermittel des Bundes über die SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt), einer Organisation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, einwerben.

„Deine Spende für Brazzaville“

Neben der Sachmittelspende für das Universitätsklinikum in Brazzaville stellt die Landeshauptstadt Dresden 50 000 Euro für das World Food Programme (WFP) in Brazzaville zur Verfügung. Damit diese Summe noch größer wird und noch mehr Menschen profitieren, unterstützt die Landeshauptstadt Dresden eine Spendenkampagne des World Food Programmes für Brazzaville. Über „ShareTheMeal“, die Spendenapp des World Food Programme, können Dresdnerinnen und Dresdner für die betroffene Bevölkerung in der kongolesischen Partnerstadt spenden. Weitere Informationen sowie den Link zur ShareTheMeal App stehen unter www.dresden.de/spende-fuer-brazzaville

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