Aus- und Weiterbildung sind Schlüssel zur Fachkräftesicherung

Foto: sbu/Archiv

Das IAB-Betriebspanel Sachsen für 2019, herausgegeben vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, bescheinigt der sächsischen Wirtschaft ein insgesamt hohes Niveau bei der Weiterbildungsbeteiligung. Längerfristig betrachtet nimmt die betriebliche Weiterbildung spürbar zu, wenn auch branchenspezifisch sehr unterschiedlich.

Unterschiede in den einzelnen Branchen

Insbesondere Un- und Angelernte nehmen stärker als jemals zuvor Weiterbildungsangebote der Betriebe wahr. Weiterbildung findet zunehmend ausschließlich während der Arbeitszeit (66 Prozent) statt und wird meist komplett finanziert vom Arbeitgeber (72 Prozent).

Hier gibt es jedoch Unterschiede in den Branchen. Zum Ausbildungsmarkt stellt das IAB-Betriebspanel fest: Von allen sächsischen Betrieben, die 2019 über die formalen Voraussetzungen für eine Ausbildung verfügten, waren 54 Prozent ausbildungsaktiv. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Ausbildungsbeteiligung der ausbildungsberechtigten Betriebe in Sachsen um rund fünf Prozentpunkte erhöht. Ausbildungsplätze für das Ausbildungsjahr 2018/19 konnten 41 Prozent der sächsischen Betriebe nicht besetzen.

Dies ist ein Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Positiv rückläufig ist die Zahl der Ausbildungsabbrüche, die nun bei 16 Prozent liegt (2014: 20 Prozent). Ebenfalls positiv ist der anhaltende Trend der Übernahmen von Ausbildungsabsolvent/-innen, die einen neuen Höchststand erreicht (80 Prozent) Das IA I B-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung, die jährlich erhoben wird.

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