Notbetreuung in Kitas und Horten gut angelaufen

Gummistiefel in der Garderobe einer Kindertagesstätte. Foto: Jens Büttner/Archiv
Gummistiefel in der Garderobe einer Kindertagesstätte. // Foto: Jens Büttner/Archiv

Seit Montag, dem 14. Dezember, findet in Dresdner Kindertageseinrichtungen Notbetreuung statt. Rund 1.600 Kinder werden derzeit in städtischen Kitas und Horten betreut.

In den Dresdner Kitas, Horten und Kindertagespflegestellen findet seit heute, Montag, 14. Dezember 2020, lediglich eine Notbetreuung statt. Dies hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus mit einer neuen Corona-Schutz-Verordnung am 11. Dezember 2020 beschlossen. Die Regelung gilt vorerst bis einschließlich Sonntag, 10. Januar 2021.

Am heutigen Tag wurden in den Kindertageseinrichtungen des städtischen Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen rund 1.600 Kinder betreut, davon 550 Kinder in Horten. Zum Vergleich: Im regulären Betrieb betreuen die kommunalen Kindertageseinrichtungen circa 26.540 Kinder. Es werden ausschließlich Kinder betreut, soweit und solange beide Elternteile oder der alleinerziehende Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur beruflich tätig ist sowie eine Betreuung durch den anderen Elternteil nicht abgesichert werden kann. Den Einrichtungsleitungen ist die Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur mittels schriftlicher Bestätigung des Arbeitgebers nachzuweisen.

Die Notbetreuung in städtischen Kitas und Horten findet in festen Gruppen und mit festen Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. Dabei soll das Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und des zugehörigen Personals in den Gebäuden sowie auf den Freiflächen der Kindertageseinrichtungen vermieden werden. Eine Betreuung von Kindern aus unterschiedlichen Gruppen, wie es frühmorgens oder am späteren Nachmittag in vielen Kindertageseinrichtungen üblich ist, kann daher während der Notbetreuung nicht stattfinden. Inwiefern eine Notbetreuung in den regulären Öffnungszeiten angeboten werden kann, hängt von der jeweiligen Personalsituation in den Einrichtungen ab. Abweichungen werden in Abstimmungen mit den Eltern vorgenommen.  

Die Kitas und Horte des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen haben regulär von Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis einschließlich Freitag, 1. Januar 2021, geschlossen. Diese Schließtage finden wie geplant statt. Lediglich die Kita Schnorrstraße in der Südvorstadt bietet wie jedes Jahr eine Betreuung zwischen Weihnachten und Neujahr an. Einrichtungen von freien Trägern können hiervon abweichende Schließtage zwischen Weihnachten und Neujahr haben.

Auf der Internetseite www.dresden.de/kita stellt die Landeshauptstadt Dresden alle Informationen zur Notbetreuung sowie den hierfür benötigten Dokumenten bereit.

Servicehotline

Für Fragen der Eltern zur Notbetreuung hat die Landeshauptstadt Dresden eine Servicehotline unter 0351-4885111 eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen sind unter dieser Telefonnummer montags bis freitags von 6 bis 14 Uhr zu erreichen.

Amt für Kindertagesbetreuung

Zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit CoViD-19 beraten die Beschäftigten der Beratungs- und Vermittlungsstelle sowie der Beitragsstelle des Amtes für Kindertagesbetreuung weiterhin vorrangig per Telefon oder E-Mail. Die Beratungs- und Vermittlungsstelle ist unter der Telefonnummer 0351-4885051 und der E-Mail-Adresse kindertagesbetreuung@dresden.de zu erreichen. Die Beitragsstelle ist unter der Telefonnummer 0351-4885188 zu erreichen.

Persönliche Vorsprachen sind ausschließlich in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der Zugang zum Amt für Kindertagesbetreuung ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.

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