Einbruch in Grünes Gewölbe: Erneut Razzia in Berlin

EInbruch ins Grüne Gewölbe - Anklage steht
Auch der Bruststern des polnischen Adlerordens wurde gestohlen. // Foto: Polizei Dresden

Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe und der Fahndung nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen führten die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden erneut Exekutivmaßnahmen in Berlin durch.

Vier Ermittler der Soko Epaulette durchsuchten heute Vormittag mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften eine Wohnung in Berlin-Rudow. Sie stellten zwei Handys sowie mehrere Dokumente sicher, die in der Folge ausgewertet werden.

Der gesuchte Abdul Majed Remmo wurde nicht in der Wohnung angetroffen. Nach ihm wird weiterhin mit Hochdruck und auch öffentlich gefahndet.

Bei einer Großrazzia im vergangenen Jahr waren bereits am 17. November drei Tatverdächtige in Berlin festgenommen worden. 

Bereits im September gab es in Berlin drei Durchsuchungen der Polizei im Zusammenhang mit dem Juwelenraub. Bei einer ging es um den Kauf von Mobilfunk-Karten, die die Täter benutzt haben. Bei den beiden anderen um die farbliche Umgestaltung des Fluchtfahrzeuges mit Folien vor dem Einbruch.

Am 25. November 2019 waren Einbrecher in das Grüne Gewölbe im Residenzschloss in Dresden eingedrungen. Die Ermittler gehen von mindestens sechs Tätern aus. Die gestohlenen Kunstschätze bleiben weiterhin verschollen.

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