Handwerkskammer fordert langfristige Corona-Strategie

Auf einer Baustelle in Dresden wird am gearbeitet. Foto: Arno Burgi/Archiv
Symbolfoto: Arno Burgi/Archiv

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, fordert eine langfristige Strategie für die Rückkehr zur Normalität.         

Bund und Länder haben die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar beschlossen. Das ostsächsische Handwerk vermisst jedoch weiterhin eine langfristige Strategie der Politik. Dazu Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden:

„Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen war die Entscheidung erwartbar. Doch mit Blick auf die harten Einschnitte darf es nicht so sein, dass Bund und Freistaat einfach nur im Drei-Wochen-Takt die Verlängerung des Lockdowns verkünden. Vielmehr erwartet das ostsächsische Handwerk einen klaren Fahrplan, wie ein Hochfahren der Wirtschaft wieder möglich ist. Der Staat muss jetzt endlich liefern.“

Dittrich betont, dass das Handwerk seit Monaten seinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leiste:

„Das erwarten wir auch von der Politik. Lange wurde darauf verwiesen, dass mit einer Schutzimpfung die Trendwende eingeläutet werde. Doch der langersehnte und nun nur schleppend vorangehende Impfstart mit Fehlkalkulationen bei der Bestellung hinterlässt viele Fragezeichen. Bis heute vermissen wir eine klare Zielsetzung des Freistaates Sachsen bezüglich der Zahl der zu erfolgenden Impfungen. Dabei wissen wir alle: Nur die Schutzimpfung bringt uns auf den Weg zurück in die Normalität.“

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