Zukunftsstadt-Projekt „Zündstoffe“ spart CO2

Symbolfoto: Pixabay

Das Dresdner Zukunftsstadt Projekt “Zündstoffe” zeigt Wirkung. Ziel des Projekts ist es, alte Materialien zu sammeln und wieder zu verwerten.

Seit Projektbeginn vor mehr als eineinhalb Jahren wurden über 3.000 Kilogramm gesammelt. Davon wurden mehr als ein Drittel bereits weiter vermittelt. Dies alles wurde erreicht, obwohl „Zündstoffe“ 2020 und 2021 durch die weltweite Covid-19-Pandemie, im Lockdown für viele Wochen schließen musste.

Das am meisten eingesammelte Material mit 1.349 kg ist Holz, das in vielen Formen den Weg zu „Zündstoffe“ findet und zugleich auch das am meisten vermittelte Material ist. Spitzenreiter bei der Abnahme der Materialien sind Kunst- und Kulturschaffende mit 552 kg. Je Kilogramm erzeugtem Holz werden in der Primärproduktion rund 946 g klimawirksames CO2 freigesetzt. Durch Wiederverwendung des Materials ließen sich im Projekt bereits 566 kg CO2 einsparen. Das meiste CO2 (634 kg) konnte durch die Vermittlung von 181 kg Textilien eingespart werden, die in der Primärproduktion pro kg Textilien bis zu 3.777 g CO2 freisetzen.

Derzeit warten noch 3.616 kg Materialien im Rosenwerk Dresden auf ihre Vermittlung, die ein CO2-Einsparpotential von 7.629 kg haben. Dies hat das Institut für Abfall-und Kreislaufwirtschaft der TU Dresden im Rahmen des Zukunftsstadtprojektes gemessen und berechnet.

Die Zukunftsstadt Dresden startet ins Jahr 2021 – trotz Pandemie und Lockdown – mit vielen weiteren nachhaltigen und zukunftsweisenden Themen unserer Stadt. Auf www.zukunftsstadt-dresden.de informiert das Projekt über aktuelle Themen, die Projekte sowie über anstehende Veranstaltungen.

Ansprechpartnerinnen und Kontaktdaten „Zündstoffe“:
Anna Betsch, Iris Meusemann, Claudia Blickling und Juliane Sträz
Projektteam „Zündstoffe – Materialvermittlung Dresden“
E-Mail: materialvermittlung@konlomerat.org

Weitere Informationen:
https://materialvermittlung.org
www.zukunftsstadt-dresden.de

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