Zukunftsstadt-Projekt „Zur Tonne“ rettet Lebensmittel

Foto: Pixabay

Das Zukunftsstadt-Projekt „Zur Tonne“ ist derzeit auf der Suche nach lokalen Sponsoren.

Seit zwei Jahren kocht das Zukunftsstadt-Projekt „Zur Tonne“ mit aussortierten Lebensmitteln. In diesem Zeitraum wurden 2,1 Tonnen Essbares vor dem Müll bewahrt. Bei offenen Restaurantabenden hat das Team mit Partnern und Unterstützern gemeinsam gekocht und gegessen. Mit Kindern und Jugendlichen führte „Zur Tonne“, zusammen mit dem Zukunftsstadt-Projekt „Essbarer Stadtteil Plauen“ und weiteren Kooperationspartnern, einen eigens dafür konzipierten Bildungsworkshop durch, der globale Verschwendung aufzeigte. Und die mobile Küche „Tonnja“ half immer da, wo Menschen zusammenkamen: Ob bei einem Picknick in Plauen, im Familientreff in Prohlis oder auf dem wöchentlichen Lingnermarkt.

„Zur Tonne“ will Menschen für die Wertschätzung von Lebensmitteln sensibilisieren. Denn die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein großes Problem: Allein in Deutschland werden pro Sekunde 313 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Ein großer Teil hiervon entfällt hier auf private Haushalte, wo Verschwendung mehrheitlich vermeidbar wäre. Das Projekt-Team von „Zur Tonne“ arbeitet eng mit dem Dresdner Tafel e. V. zusammen, denn auch die „Tafeln“ können oft nicht alles weitergeben, was sie bekommen.

Ende Februar 2021 endet die offizielle Förderdauer des bürgerschaftlichen Projekts. Wie es weitergeht, ist noch offen. Das Projekt-Team hofft jetzt auf die Unterstützung durch lokale Sponsoren, die Interesse daran haben, etwas Sinngebendes zu leisten und mehr Nachhaltigkeit zu fördern. Damit könnten Dresdner Firmen auch die Strategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unterstützen, bis 2030 auch in Dresden die Verschwendung von Lebensmitteln zu halbieren.

Mehr zum Projekt finden Sie unter: www.zur-tonne.de
Oder wenden Sie sich per Mail an: hallo@zur-tonne.de

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