Ferienbilanz: Deutlich mehr Staus auf Sachsens Autobahnen als in den Vorjahren

Baustellen und Reiseverhalten verschärften die Stausituation in den Sommerferien

Vom 26. Juli bis 5. September mussten Reisende auf den sächsischen Autobahnabschnitten viel Geduld aufbringen. Sowohl die Zahl der gemeldeten Staus wie auch deren Gesamtlängen stiegen deutlich gegenüber 2020 und 2019. 2.488 Stunden Stau wurden in den sechs Ferienwochen in Sachsen registriert, fast doppelt so viel gegenüber Vorjahr.

Fernreisen blieben auch 2021 problematisch. Die Freiheit in diesem Sommer war es, mit dem Auto in den Urlaub zu reisen und das vorzugsweise innerhalb von Deutschland. 25 bis 30 aktive Autobahnbaustellen bremsten den Reiseverkehr in Sachsen jedoch aus. Infolgedessen kam es zu deutlich mehr Staus & Behinde-rungen als in den Sommermonaten 2019 und 2020.

Stauschwerpunkt A4

Die zehn längsten Staus wurden auf der A4 registriert und markieren so die Stauschwerpunkte 2021. Die Baustellen zwischen dem Dreieck Nossen und der Ausfahrt Wilsdruff sowie zwischen den Ausfahrten Dresden-Wilder Mann und Dresden-Flughafen bargen das größte Staupotential. Aber auch die Baustelle im Bereich der Anschlussstelle Burkau auf dem A4-Streckenabschnitt Dresden Görlitz war stauträchtig und gab am 3. September Anlass für einen der längsten Staus wären der sechs Reisewochen. Zum Ende der Reisezeit sorgte die derzeitige Baustelle in der Überführung von der A4 zur A72 im Bereich Kreuz Chemnitz für lange Wartezeiten.

Weitere Informationen unter www.adac.de/sachsen

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