Bus- und Bahnfahren wird teurer

Bus- und Bahnfahren wird teurer
Der VVO erhöht ab dem 1. April seine Fahrpreise. // Foto: © VVO GmbH

Bus- und Bahnfahren wird ab dem 1. April teurer – im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe ändern sich ab heute die Fahrpreise.

Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ändern sich die Ticketpreise zum 1. April. Gründe für die im Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung sind neue Tarifabschlüsse für die Mitarbeiter der zwölf Unternehmen sowie stark steigende Kosten für Energie und Material.

Der Preis für eine Einzelfahrt in Dresden steigt um 20 Cent auf 2,70 Euro, in allen anderen Tarifzonen bleibt der Preis stabil bei 2,50 Euro. „Damit spiegeln wir das unterschiedliche verkehrliche Angebot zwischen der Region und der Landeshauptstadt wider“, erläutert Martin Haase, Tarifleiter im VVO. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen steigt der Preis um 20 bis 40 Cent. Die 4er-Karte bleibt trotz einer Anhebung um 40 Cent auf 9,40 Euro eine preiswerte Alternative für Gelegenheitsfahrer. Tageskarten für eine Tarifzone werden um 40 Cent teurer, für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 60 Cent und 1,50 Euro an. Wochen- und Monatskarten werden durchschnittlich um 4,4 Prozent teurer.

„Die von Stammkunden und Pendlern häufig genutzten Abo-Monatskarten werden dagegen unterdurchschnittlich nur um rund zwei Prozent angehoben“, erklärt Martin Haase. „Diese Fahrgäste sind dem VVO und seinen Partnern auch in der Pandemie treu geblieben – mit der moderaten Anpassung möchten wir dem Rechnung tragen.“ So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für Dresden um 1,20 Euro erhöht und kostet dann 54,90 Euro. Die vom Freistaat unterstützen Tickets für Schüler und Auszubildende bleiben im Preis stabil, ebenso die insbesondere für Klassenausflüge genutzten SchülergruppenTickets.

Damit sich alle Fahrgäste auf die Änderungen einstellen können, gelten Übergangsregeln.  „Einzelfahrausweise, 4er-Karten, Tages-, Wochen-, Monats- und 9-Uhr-Monatskarten zum alten Preis werden bis 30. Juni 2022 anerkannt“, so Martin Haase. „So können die Fahrgäste die Tickets, die sie noch im Portmonee haben, ganz einfach abfahren.“ Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis können zudem ab 1. April 2022 gegen Wertausgleich in allen Servicezentren der Partnerunternehmen sowie in der Mobilitätszentrale des VVO umgetauscht werden.

Alle Informationen zu den neuen Preisen können Sie unter www.vvo-online.de einsehen. 

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